TV-Ikone Ilja Richter beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit Jesus
Shownotes
In der DOMRADIO-Musikshow "Meine Playlist" ist die Fernsehikone Ilja Richter zu Gast. Er spricht über Jesus, seine religiöse Suche zwischen Judentum und Christentum sowie seine Identität. Er sehe sich keiner Religion zugehörig.
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00:00:00: Da sind wir mit dem Domradio und meine Playlist.
00:00:07: Heute ist es seine Playlist!
00:00:09: Ich begrüße den Schauspieler, Sprecher ehemaligen Fernsehmoderatoren.
00:00:14: Er isst ein großartiger Sänger Musiker... er isst einen Tausendsasser.
00:00:19: Heute ist er bei mir zu Gast.
00:00:21: in meine Playlist.
00:00:22: Ich begrüße Ilya Richter, lieber Herr Richter herzlich willkommen in der Sendung!
00:00:26: Lieber Herr Knopf ich wusste gar nicht dass ich ein Tausendsasser bin.
00:00:29: da denke ich sofort an die junge Menschen.
00:00:30: Ich bin doch jetzt neun siebzig aber so ein seventy-jähriger Tausensasser das hat doch was.
00:00:36: Finde ihr auch?
00:00:37: Ich bin Bernd
00:00:37: Knopf viel Spaß.
00:00:39: Die Zeit, wenn ich nur für immer Traum und Träume.
00:00:49: Die Zeit die trönt auch jeden Dichter um sein Wort Denn die Zeit läuft vor sich selber fort!
00:01:32: Die trennt auch eines Tages dich und mich.
00:01:41: Denn die Zeit, die zieht den längst so schräg!
00:01:46: Zeit macht nur Erzart.
00:01:51: Die Hölle wird nicht.
00:01:54: Zeit macht Nur vor der Teufel.
00:02:24: Heute ist schon meine Heit Ewiger.
00:03:10: Eine neue Stadt und Zirkus?
00:03:15: Man bullt um die Gunst des Publikums Mit allem was man hat.
00:03:20: Der Jubel und der Beifall glauben es mir.
00:03:24: Ein Pferd spielt dafür vierhändig Klavier!
00:03:28: There's no business-like show, Business & Show, Business ist so.
00:03:35: Wo wir einen Platz im Sand erbeuten wird der Himmel gleich für uns ein Zelt.
00:03:42: Ein paar Brette die den anderen wollten nur Holz bedeuten sind unserem Bild.
00:03:49: Ja, Show-Business ist Show-business und Show-business is so.
00:03:56: Wenn Abhaus im Haus es ist der Dichterfroh Und Rappelfieber brennt Richterlohn!
00:04:02: Ja das feite Floh zieht US zum Gartenfloh.
00:04:05: Denn Show- Business IS SO!
00:04:09: Heut Abend die Großstadt und morgen ein Nest Indem kein Hund sich kauft einen Souvenir Theater und Zirkus?
00:04:18: Und wenn man ihn lässt, dann spielt sogar ein Klauen den Königelier.
00:04:24: Und zieht man in die weite Fältchen aus!
00:04:28: Versucht man da einen Ausverkauf des Haus?
00:04:32: There's no business like show Business and
00:04:36: show Business is so.
00:04:39: Wenn wir grad vernommen voller Schmerz noch... Onkel John ist tot und gleich da rauf.
00:04:46: Flog die Tante mehr, die Himmel fährst noch Da bricht das Herz dort, wir treten auf!
00:04:53: Ja, schon Business is show!
00:04:55: Business'n oft wie ein Romeo Oder Schalys Tante spielen ganz egal Siehst jedes Mal einfach toll aus all Und es ja auch von unten ist zu den höchsten Höhen.
00:05:11: Business ist schön!
00:05:13: There's no business like show, Business und Show.
00:05:17: Business is sooo... Aber auf es hat das Wort des Raas Weil die Menge lieber etwas sieht!
00:05:27: Fünftige Affen für den Lama!
00:05:30: Gönnse Pyjamas ja so was sieht.
00:05:33: Ja Show-Business ist Show-business Und Show-business is sooooo.
00:05:41: Ob wir nun Theater spielen mit dem Niveau?
00:05:44: In Eiderhoh oder Tochterhoch?
00:05:47: Oh, damit hallo in einer Broadway Show.
00:05:50: Das Herz ist ja so toll!
00:05:52: Denk schon bis es jetzt zu!
00:06:01: Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt.
00:06:04: Was für ein Titel von Barry Ryan, den kennen ganz viele noch von seiner Eloise und anschließend dann Heidi Brühl der Snow Business Like Show business.
00:06:13: das sind zwei Titel die sich Ilja Richter gewünscht hat hier in der Sendung meine Playlist bei eurem Domradio.
00:06:19: herzlich willkommen lieber Ilja Richter.
00:06:21: ja Barry Ryan den kennen viele noch Von der Eloise aber die Zeit macht Nur vor dem teufel Halt.
00:06:26: Das ist ein Titeln den kennen nicht alle Den haben sie sich gewünschte.
00:06:29: Ja ich fand es ungewöhnlich dass er.
00:06:31: Diesgesamt war es zwar nicht ungewöhnlich, dass ausländische Künstler auf Deutsch aufnahmen.
00:06:35: Das war ja gar ohne Gebe gerade mit einem Grand Prix-Titel!
00:06:38: Das war keiner!
00:06:39: Furore machte auf Englisch?
00:06:41: Dann wurde natürlich sofort von Cliff Richard oder dann davor von Petula Clark und so weiter... Er wurden deutsche Versionen aufgenommen auch japanische Versionen Und das ist eben dieses Zeitmacht null vor dem Tiefelhaut War bei mir in der Disco?
00:06:55: Ja ja also da dürfte das eine der frühen Discos gewesen sein.
00:06:59: Glaube mich erinnern zu können, dass ich sogar eine der wenigen Ansagen die ich im Kopf habe ist.
00:07:05: Die mit der ich das ansagte.
00:07:08: Nymphen auf Strümpfen, die pflücken beim Bücken vergiss mein nicht und Englein auf Socken, die singen und locken im Kohre gar fein.
00:07:19: Berry come
00:07:20: right!
00:07:23: Das ist eine der wenigen Ansagen, die ich auch abrufen kann.
00:07:25: Ansonsten kann ich bei so vielen Sendungen, ich glaube, unter drei und vierzig war es nicht mehr aufrufen was ich alles angesagt habe oder abgesagt hab.
00:07:32: Also das war ne Ansage, die habe ich noch im Kopf.
00:07:34: Passt ja ein bisschen zu ihrer Thematik nämlich die Disco, die sie in den Siebziger Jahren bis zweiundachtzig moderiert hatten.
00:07:41: Nämlich dieses Motto There's no business like show business!
00:07:44: Sie haben die Version von Heidi Brühl gewählt.
00:07:46: Da war ich als elfjähriger Junge mit ihr auf der Bühne stand und ihren Bühnenbruder spielte, den Little Jake in Eniget Jörg-Gann.
00:07:54: Und deshalb habe ich diese deutsche Version gespielt denn das war die deutsche Erstaufführung von Enigett Jörgen im Theater des Westens in Berlin.
00:08:03: Mit einem Brül die ich
00:08:05: sehr verehrt
00:08:05: hatte und mich in sie verliebt hatte... Die Konzentration war ungünstig.
00:08:12: Sie, einundzwanzig, ich elf, das konnte ja nicht gehen.
00:08:15: Ja vielleicht zehn Jahre später wäre es wieder ein schönes Ball gewesen.
00:08:18: Hätte
00:08:18: ihr arbeiten können aber dann war sie auch schon verheiratet mit Brett Helsey.
00:08:21: Einem B und C Picture.
00:08:25: B & C Picture wie auch immer sie's wollen einem Filmstar aus der zweiten dritten
00:08:31: Reihe.
00:08:31: Wissen Sie, was das Tolle ist?
00:08:32: Diese Sendung heißt ja meine Playlist hier beim Domradio und sie hatten ein Bühnenprogramm.
00:08:37: Das heisst meine Lieblings-Lieder.
00:08:39: da reden wir gleich drüber.
00:08:40: Wir hören jetzt erstmal nochmal zwei Titel bevor wir über die Lieblungs-Lieder von Ihnen sprechen.
00:08:44: Das isst einen Lieblingslied haben Sie sich zumindest gewünscht Elvis Presley Can't Help Falling in Love Und dann den Soundtrack Lastrada.
00:08:51: Können Sie etwas dazu sagen zu diesem Titel speziell?
00:08:54: Ja ich bin ein großer Fellini Fan und wenn man Fellini Filme liebt, liebt man glaube automatisch auch seine Musik.
00:09:02: Elvis
00:09:03: ist da schon ein bisschen leichter zu antaben, den wir vorher hören.
00:09:09: Ja ich bin jetzt kein passionierter Elvis-Fan aber die Biografie von Elvis Presley Naja, die ist schon von erstaunlich bis bizarr.
00:09:19: Von dem schmalen hüftes bingenden Rockstar oder einem der ersten Rockstars vielleicht überhaupt bis hin zu den verfetteten sich kaum bewegen können denn in Las Vegas und seinem Hotel oben in der Etage nur noch was was ich fastfood fressenden Stars der eigentlich gar nicht mehr auftreten wollte.
00:09:41: aber dann doch noch Auftrag.
00:09:42: ja da ist dann Falling in Love mit ihr noch aus einem besseren Zeiten angesiedelt.
00:09:48: Hören wir doch einfach die beiden Titel Elvis und kann halt Falling In Love und anschließend Lastrada, in meine Playlist heute!
00:09:57: Die Playlist von Ilja Richter hier im Domradio Und la Strada aus dem Fellini-Film.
00:14:33: Heute zu Gast ist... Ilja Richter, hier in meine Playlist bei eurem Domradio.
00:14:38: Ich will das so klasse!
00:14:39: Die Sendung heißt Meine Playlist und der Ilja-Richter war, slash ist auf Tour mit seinen Lieblingsliedern.
00:14:46: Waren
00:14:46: Sie auf Tour?
00:14:47: Also ich mach keine Tour, also Gastspiele sind es so.
00:14:50: Okay, Gastspieler... Ich bin nicht die richtigste auf Tour, das mache ich schon längst nicht mehr.
00:14:52: Ich habe sie mir auf jeden Fall angeschaut.
00:14:54: Ich war im Neuviet am Rhein und weit meines Heimatortes und da hab' ich mir ihre Show angeschauht.
00:15:00: Es war wunderbar, die hieß ... gewünscht haben für die playlist?
00:15:05: Ja
00:15:07: absolut, so sieht das aus.
00:15:09: So hört sich das an!
00:15:10: Die haben sie ja da auch gesungen und performt.
00:15:12: Sie haben getanzt, sie haben Comedy gemacht, sie hat ein tolle Kabarett-Einlagen gemacht... Das ist ja eine wahnsinnige, deswegen habe ich ihnen gesagt tausend Sassashow, die sie da gemacht haben zusammen mit einem Pianisten.
00:15:23: Ich frage mich immer wenn sie sowas machen, ich hab mir das angeschaut und dachte mein Gott noch muss der Egerichter das nicht alles nochmal proben oder hat er das seit seiner Kindheit so abgespeichert doch auf die Bühne und macht
00:15:34: das.
00:15:34: Wer behauptet, dass er etwas abgespeichert hat und etwas aus seiner Kindheit auch als Erwachsener sozusagen abrufen kann ist ein Dilettant?
00:15:43: Und wer ein Programm macht Und das tut, was sie mir netterweise so als Revue passieren lassen untergejubelt haben.
00:15:51: Als Tausendsasser sehr charmant!
00:15:52: Das ist
00:15:53: einfach so...
00:15:54: Man halt selbstverständlich üben muss singen tanzen.
00:15:58: Ich bin jemand der sehr schön improvisieren kann wenn irgendwas schief geht oder wenn ich gerade eine Eingebung habe dann improvisiere ich auch.
00:16:05: aber dass tue ich nur innerhalb eines Konzepts.
00:16:08: und innerhalb eines konzepts.
00:16:09: wie zum Beispiel bei den Lieblingsliedern sind zwar Nummern Rufbar, aber doch nur machbar wenn man sie vorab
00:16:16: übt.
00:16:17: Also Sie haben dafür dann auch wie das so ist natürlich Sie haben es gerade erwähnt sich vorbereitet.
00:16:22: sind Sie mit dieser Show als Gastspieler noch auf Tour oder ist die abgeschlossen?
00:16:28: Ich habe die mir im vergangenen Jahr angeschaut.
00:16:30: ab und zu mache ich diese Lieblingslieder.
00:16:32: Viel öfter aber bin ich als sprechender, singender, spielender Autor mit meinen Büchern unterwegs.
00:16:40: Auch sozusagen als Gastspiel bin ich zum Beispiel mit meinem neuesten Buch.
00:16:44: Das ist im vorigen November rausgekommen und heißt Lieber Gott als noch mal Jesus!
00:16:48: Und ich war ja bei Ihnen nicht zufällig gerade im Domradio.
00:16:52: Ich war vielen Sendern, aber im Dom Radio empfand ich das als besonders passend.
00:16:56: über meine religiöse Suche Nicht nach Gott den stelle ich nicht in Frage sondern mich stelle Wo denn nun die Adresse ist, wohin ich mich entwenden kann?
00:17:06: Zwischen Kreuz und Davidstern schildere ich eben Geschichten zwischen Kreuz.
00:17:10: Und Davidsterm beeinflusst vom Christentum durchaus beeinflußt auch vom Judentum aber beide Religionen nicht lebend.
00:17:19: Wir reden nachher ohnehin noch über dieses sehr spannende Buch, auf jeden Fall hören wir jetzt zwei Lieblingslieder von Ihnen nämlich We Open in Venice von Serb Davis, Franzi Natra und anschließend Marlene Dietricha auf der Muntamonica.
00:17:32: Warum haben Sie die beiden ausgewählt?
00:17:33: Auf der MUNTAMONICA ist eines der romantischsten melancholischen Lieder, die ich kenne aus den zwanziger dreißigern Jahren.
00:17:45: Das ist ein Song, der nicht endet.
00:17:47: Ich stelle mir immer das primären Publikum vor, dass da auf der Bühne Komedianen sieht die unausgesetzt dieselben Orte bereisen und eine unbekannte Truppe sind also kleine Schauspieler, die immer wieder nach Venedig, immer wieder noch Badua, immer weiter nach Genoa kommen und sie starten immer wieder in Venedik.
00:18:04: Und das ist ein Lied, das endet scheinbar nicht und ich stelle mich einen sehr sehr lachendes Publikums vor Genossen hat als einfach sehr komisch von Coolport.
00:18:16: Okay, dann hören wir da mal rein!
00:18:18: We open in Venice.
00:18:19: und danach geht's auf der Munta.
00:18:21: Monika mit Marlene Dietrichweiter bei Meine Playlist im Domradio mit Ilja Richter
00:18:48: Hier take a little traction of me.
00:18:50: Oh, shut up Sam!
00:19:02: We open in Venice, we next play Barona.
00:19:06: Then on to Crona.
00:19:08: Lots of bars in Cremona Our next jump in Parma That fearless cheerless menace.
00:19:14: Then Mantua then Padua And we open again
00:19:17: Where?
00:19:18: We
00:19:19: Open In Venice.
00:19:21: We Next Play Barona.
00:19:59: Well let me see now.
00:20:35: Dumm Radio, hörbar himmlisch.
00:20:50: Wehe in diesem Wagen fuhr alle Worte, die wir sagen raus und dann die Bäume nur.
00:21:02: Und das Lied, dass
00:21:05: uns erklungen auf
00:21:07: der Mundharmonikall wird er einst vom Wind gesungen und heißt nur noch lang.
00:21:23: alte Wege Die wir wandern, werden neue Wege sein.
00:21:31: Unser Denkmal ist den Anden dann ein Kilometer steil.
00:21:40: Deutschland, Frankreich, Friesland, Flanden singend ziehen sie dort ein.
00:21:48: und das Lied als unser Klum auf der Mundharmonika wird der einst vom wind gesungen und heißt nur noch lang singt einmal, eine andere sänge der verliebten zart in.
00:22:16: so sitzen die bohr auch nicht enger als wir saßen längst zuvor.
00:22:25: doch dann kümmerts uns nicht länger.
00:27:57: Hallo Heike hier aus dem DOMRADIO-Team
00:28:00: und wir lup preisen
00:28:01: jetzt mal den Frühling an sich, denn da hat eine unbekannte Autorin oder auch ein Autoball gesagt.
00:28:08: ist die Auferstehung der Natur.
00:28:50: Pop my cork for every man I see a little time.
00:29:10: Wouldn't you like to have fun?
00:29:12: Fun, the fun!
00:29:14: How's about a few?
00:29:18: I could show you are.
00:29:21: Let me show you were.
00:29:25: The minute you walked in the joint You can see that we're a man of distinction
00:29:34: A real big spender Good
00:29:37: looking, so refined Say wouldn´t you like To know what is going on In my mind?
00:29:43: So let me get
00:29:43: right to the point.
00:29:46: I don't pop my car for every man i see.
00:30:35: Ja, ich sage am Ende meiner musikalischen Lesung immer und wenn Sie immer noch nicht verstehen können oder wollen müssen sie auch nicht.
00:30:43: Warum das Buch lieber Gott als nochmal Jesus heißt?
00:30:46: Möchte ich als Fazit noch mal sagen dass ich mir eben Sorgen darüber mache Dass wenn Jesus wieder auf die Welt käme Das eventuell wieder so enden könnte wie es vor zweitausend Jahren mit Jesus passiert ist.
00:31:01: Denn Sie müssen bedenken Ich darf mir doch wohl Sorgen machen um Jesus Denn letzten Endes ist Jesus ein entfernter Verwandter von mir.
00:31:09: Und damit tippe ich meine jüdischen Wurzeln an, denn wer will leugnen dass Jesus Jude war?
00:31:15: Ich nun wiederum bin ein Mensch zwischen Kreuz und David Sternen und habe eine jüdische Mutter gehabt.
00:31:21: Der Rabbi sagt, dann bist du auch Jude.
00:31:23: Aber ich sage das kann nur der Rabbi sagen die anderen können das nicht sagen weil es eine rein jüdische Interpretation ist.
00:31:30: Ich aber zwischen Kreuz und David Stern zwischen allen Stühlen mache mir Gedanken um jemanden mit dem mich mich auch in Zukunft immer wieder beschäftigen werde auch wenn ich ihn ihm nicht wie im Christentum den schonen Dagewesenen als den Dage wesenen Erlöser erkennen kann.
00:31:46: Wenn ich dann eines Tages von der Welt gehe eines schöneren Belehrtwerde, nämlich dass er der Erlöser war und ist und aller rechten Seite.
00:31:55: Oder zur Linken?
00:31:56: Sie sind doch der Fachmann!
00:31:57: Zur Linkengottes sitzt er... ZURRICHTEN!
00:31:59: Zu Rechten dann war es ja richtig.
00:32:01: Zu Rechtensitzt muss sie mich natürlich bei ihm persönlich entschuldigen aber beschäftigt hat er mich von Kindesbein
00:32:06: an.
00:32:07: Sie haben mir mal persönlich gegenübergesagt, als sie mich das letzte Mal besuchten hier beim Domradio.
00:32:12: Dass sie sich so ein bisschen religiös obdachlos fühlen aber niemals mit Gott brechen.
00:32:18: wie geht es eigentlich?
00:32:20: Ganz einfach weil ich überhaupt nicht an der Existenz Gottes zweifle auch wenn man dann verzweifeln kann wie man sich ihm nähert oder besser gesagt wie wir uns ihm nähern.
00:32:31: denn was soll er denn machen?
00:32:34: Er kann doch nur hoffen Stell dich mir vor, das ist ein Video.
00:32:38: Nicht von ihm abwenden, sondern dass wir uns ihm zuwenden.
00:32:42: Dann wird er auch ein Ohr... Er hat immer einen Ohr für uns aber wir müssen auch einen Ohhr für ihn haben sonst kann man mit ihm nicht telefonieren.
00:32:49: Die Zweifel sind eigentlich eher was meine Obdachlosigkeit angeht eine Geistige wo ich denn nur Zuhause bin und da gibt es auch am Ende dieses Buches keine Antwort unter dem Motto Ich Bin bei den Juden Zu Hause!
00:33:00: Ich Bin Bei den Christen Zu hause Sondern ich bin daheim in Gott auf dem Wege zu ihm.
00:33:07: In unserem Leben sind wir ja hoffentlich auf dem Wege dann auch zu ihm, wenn wir nicht mehr hier sein dürfen und das nehme ich als Basis.
00:33:15: Aber zwischen diesen Stühlen grübe ich immer wieder darüber aber ich mache es ja in einer heiteren Form und nicht an der grüblerischen Form.
00:33:24: Sehr unterhaltsam.
00:33:25: Ich hab's ja auch gelesen, es ist im Eltenwurfverlag erschienen und darüber können wir gleich noch ein bisschen weiter plaudern.
00:33:30: Jetzt führen wir erst mal zwei Titel die sie sich gewünscht haben.
00:33:33: zum einen eine Overtüre von Leonhard Bernstein und anschließend da musste ich wirklich lachen!
00:33:53: auch in meinen Lieblingsliedern auf der Bühne, da ein Postum sozusagen mit Kurt Bois vereint.
00:33:58: Hätte ich beinahe gesagt singen und tanzen und mache alles mit Kurtbois und mit den Beinen.
00:34:04: Das ist halt so mein Credo.
00:34:05: Singen und Tanzen und einen besonderen Text wie soll ich sagen präsentieren um die Leute damit zu unterhalten.
00:34:12: Und vorher hören wir noch was von dem großartigen Leonard Bernstein nämlich eine Ubertüre haben sie sich gewünscht?
00:34:17: Das trage ich in meinem Herzen und manchmal summe auch so vor mich hin.
00:34:22: Einzelne Phrasen, das ist nicht unkompliziert aber es ist fantastisch.
00:34:27: Es ist fantastischt!
00:34:28: Die Obertschüre aus Kandit und Ich mache alles mit den Beinen hier beim Domradio Mit meine Playlist und Illarichter zu Gast
00:38:55: wie mir Sohn oder Halb so heilig scheinen.
00:38:59: Ich kann Ihre Peinlichkeit mit meiner Beinlichkeit vereinen, ich mach alles mit den Beinen?
00:39:05: Ja man möchte meinen Liegen mir im Weg keine Herz.
00:39:10: tanze ich drüber ohne Schmerzen und ohne Weinen!
00:39:13: Mit meinem Beinen!
00:39:15: Es ist doch unglaublich!
00:39:17: Unglaubliche was man mit dem Beinen alles sagen kann... es ist
00:39:21: unglaublich Unglaublich,
00:39:23: schon als Kindel in der Windelfingesand.
00:39:26: Es ist unglaublich!
00:39:28: Unglaublig, stramme Baby mit den Beinen weiß die Mama gleich
00:39:31: Bescheid.
00:39:32: Unglaubig, unglaublich und das wird noch toller mit der Zeit.
00:39:36: ich mache alles
00:39:37: mit den Weinen.
00:39:38: Alles mit den weinen.
00:39:39: lachen oder weinen?
00:39:40: Alles mit dem weinen selbst.
00:39:42: die halbe Liebe Will mir so nur eine halbe, so heilig feinen.
00:39:47: Ich kann ihre Feinlichkeit mit meiner Beinlichkeit vereinen!
00:39:52: Ich mach alles mit den Beinen.
00:39:54: Ja man möchte meinen, lege mir im Weg
00:39:56: eine Herz.
00:39:58: Tanze ich drüber ohne Schmerz
00:39:59: und ohne Weinen?
00:40:00: Mit meinem Weinen... ...mit meinem weinen.
00:40:03: Little Step Dance!
00:40:19: Das war ein Salto!
00:40:25: Unglaublich, unglaublich.
00:40:27: Zwei paar Beine uns und sich verständigen sie jetzt.
00:40:30: Unglaubli, unglaubli.
00:40:32: Doppelpunkt ich lebe dich Gedankenstrich.
00:40:35: Unglaublich, unglaublich.
00:40:37: Frage zeichn' sich in jedem süßen Frauenbein.
00:40:40: Unglaublig, unglaublich.
00:40:42: Manchmal könnt's auch Gänseflüschen sein.
00:40:44: Ich mach alles mit den Beinen Alles mit den beinen Lachen oder weinen Alles withen beinen.
00:40:50: Selbst die halge Liebe will Mir so nur half So halb ich scheine Ich kann ihre Feinlichkeit Mit meiner Beinlichkeit
00:40:59: veran.
00:41:01: Ich
00:41:01: mach alles mit den Beinen.
00:41:03: Ja, man möchte meinen, pflege mir im Weg eine Herz.
00:41:07: Pan sich drüber ohne Schmerz und ohne Weinen.
00:41:10: Mit meinem Beinen!
00:41:29: Alles mit den beinen!
00:41:32: Lachen oder weinen?
00:41:34: Alles mache ich mit den Beinen, mach' ich alles mit den kleinen Beinen.
00:41:38: Alles, selbst die halbe Liebe will mir Sohn oder Alp so heilig sein.
00:41:44: Ich kann ihre Peinlichkeit mitten meiner Beinlichkeit
00:41:47: vereinen!
00:41:51: Das Dumm Radio hier und ihr hört meine Playliste
00:41:55: mit
00:41:56: ganz tollen bisschen außergewöhnlichen Werken, die man nicht immer im Radio hört.
00:42:00: Ilja Richter ist zu Gast, er hat sich diese Playlist ausgedacht und an uns geschickt.
00:42:05: Und wir spielen die Titel!
00:42:07: Wir hörten eben ich mache alles mit den Beinen, das macht er auch wenn er nämlich seine Lieblingslieder performt.
00:42:14: bei den Gastspielen habe ich gesehen großartig lieber iliarichter.
00:42:17: wir kommen noch mal ganz kurz auf dieses Buch zu sprechen.
00:42:20: lieber Gott als nochmal Jesus der wandelt zwischen diesen beiden Religionsgemeinschaften Christentum und Judentum weil sie ja auch eine jüdische Mutter haben slash hatten.
00:42:29: Würden sie das so beschreiben, in Konflikt gebracht?
00:42:33: Dieses Zwischen Davidstern und dem Kruzifix zu wandeln.
00:42:37: Ja sehntelang war ich irgendwie damit nicht sehr glücklich.
00:42:41: Mittlerweile habe ich mir zwischen den Stühlen eingerichtet als einer der aus beiden Religionen sich das nimmt was er braucht Und ich hab's mal in dem Buch mit einem Gedicht versucht zusammenzufassen über meinen ateistischen Vater und meine jüdische Mutter.
00:42:56: Beide aber wollten nicht, dass man die Wurzeln freilegt.
00:43:00: Also ich sollte nicht darüber sprechen.
00:43:03: schon als Kind auch ein Köln, also sich in der Kneipe ein Jahr im Marzellenstraße und dann ein weiteres Jahr Nippis für eine Zeitpunkt weil es noch keine Eigentumswohnung dort kaufte sondern in einem Elensviertel wie ich fand damals die Kneipe mein Zuhause in Anführungsstrichen war.
00:43:18: Da habe ich mal ein Gedicht in der Neunzigern geschrieben, das hab' ich dann in das Buch gepackt.
00:43:22: Ich war ein Kind, das durfte nie als Jude sich bekennen.
00:43:24: sag'n Protestant sprach meine Mutter und hielt das an sich ja Jüden fast für salomonisch.
00:43:32: sag' Atheist sprach Vater und fand meinen Hang zur Religion.
00:43:36: Und
00:43:50: sie sprechen ja auch öfters mit dem Vater, weil sie ja auch beten.
00:43:54: Das tun Sie ja!
00:43:55: Ja
00:43:55: das tue ich.
00:43:55: Ich nenne es immer telefonieren mit Gott aber die Leitung ist manchmal unterbrochen.
00:43:59: Aber manchmal kommt dann doch die Stimme oben rein und die sagt Ihnen da was?
00:44:06: mir und ich kann die Stimme beschreiben.
00:44:08: Das finde ich ein bisschen überheblich zu behaupten von meiner Seite, dass sich dann Gottes Stimme höre.
00:44:15: Ich habe immer mehr und immer mehr je älter ich werde das Gefühl, dass diese Telefonate darin bestehen, wenn wir mit Gott sprechen... dass wir ja einen sogenannten inneren Dialog führen.
00:44:30: Aber eine
00:44:31: Überhaltung
00:44:32: mit mir selbst kann eine mit Gott sein, was auch immer es ist.
00:44:37: Es ist ein Unterhaltungsbuch aber es ist mit meinen Mitteln geschrieben das kabarettistische, satirische, das phö-tunistische.
00:44:46: Was auch immer da sein mag eine Collageform zum Beispiel Gedanken als Collage zusammen zu tragen Und auf jeden Fall von einem Glaubenden.
00:44:56: Nicht mehr und nicht weniger als das, es sind meine Mittel!
00:44:59: Die Mittel sind natürlich oft auf, sie sehen's an der Playlist musikalisch.
00:45:03: Ich hab ihnen zwar jetzt keine Titel ausgesucht die unmittelbar mit Gott zu tun Da ich habe Musik zu hören Sie zu genießen und andererseits Komponisten die die Fähigkeit haben etwas über den Tag hinaus zu komponieren.
00:45:19: Das halte ich schon für eine göttliche Gabe.
00:45:22: Wie göttlich ist denn Edelweiß?
00:45:23: Das kommt jetzt.
00:45:24: Ich hatte Edelweis für etwas ganz Wunderbares, weil in diesem Musical, in dem ja eine sehr christliche, eine katholische Geschichte erzählt wird, kommt unter dem Strich etwas Antifaschistisches heraus.
00:45:37: Denn der alte Herr von Trapp flieht vor den Nazis mit der Familie nach Amerika – das war ja so.
00:45:45: und weil sie kein Geld hatten haben sie dann in Broadway gesungen und wurden die The Singing Trap Family.
00:45:53: Und Edelweiss ist eben ein Heimaglied.
00:45:55: So konservativ es daherkommt, ist es doch eine Liebeserklärung an Glaubende!
00:46:00: Ein schönes Wort bevor wir das jetzt hören the Sound of Music, Edelweis.
00:46:04: eine Liebiserklärung Anglaubende.
00:46:06: In der Playlist beim
00:46:54: Domradium Mehr Musik zum Durchatmen.
01:01:40: Für Größe in der zweiten Stunde wieder Ilja Richter.
01:02:54: Er ist zu Gast hier bei meine Playlist, bei eurem Domradio und Prominente wünschen sich hier ihre Lieblingslieder so der gute Iljarichter.
01:03:02: I'm a Wanderer!
01:03:03: Ja ein schöner Titel oder?
01:03:05: Sonst hätte ich ihn nicht ausgewählt.
01:03:06: Ich
01:03:07: wollte gerade sagen... Ohnehin Musikgeschmack.
01:03:10: Sie haben gesagt, dass sie da sehr breit gefächert sind und sie haben eben so eine ganz eigenwillige Kategorie genannt was sie unter Popmusik verstehen.
01:03:18: Popmusiq ist halt nicht das, dass man von Org-Musik spricht oder von Popmusk eng gesprachliche Songs die früher in der Disco waren oder die Media Control Charts sondern Pop Musik ist populär.
01:03:29: Da kann man ja sagen wenn man sich das anhört was sie uns vorgeschlagen haben Das is ja alles populär!
01:03:34: Oder?
01:03:35: Das sind die Quellen, aus denen bis zum heutigen Tag und manchmal sogar auf unappetitliche Weise mehr oder weniger begabte Komponisten neben den sehr begabten.
01:03:54: wunderbaren begarten Komponisten, die einfach Einflüsse zulassen.
01:03:59: Sind die Quellen aus denen dann die Popmusik sich entwickelt hat?
01:04:05: Es gibt ja auch so eine kleine Puente in meinem Programm Eine Lieblingslieder.
01:04:09: da sage ich irgendwann eins liegt nahe ohne Bachs Barock stünde der Rock in Unterhosen dar.
01:04:18: Das habe ich nicht nur als Poronte gemacht, weil das so ein lustiges Wortspiel ist.
01:04:21: Sondern ich hab es deshalb gemacht, Weil wir ja wissen dass bestimmte Komponisten des zwanzigsten Jahrhunderts populär Pop-Komponistinnen und Popkomposer Bach unbedingt brauchen.
01:04:34: Es gibt Rockmusiker, die Jazz, vor allem auch große Jazz-Pianisten und Komponisten, die ihren Bach lieben.
01:04:44: Also das ist doch ganz klar!
01:04:46: Denn wenn du Bach hörst Variationen dann hörst du ja auch Elemente wie dieser Mann experimentiert hat und Dinge dort gemacht, die zu diesem Zeitpunkt innerhalb der religiösen Musik so nicht üblich waren.
01:05:00: Ich habe ganz viele Popmusiker gehört, die auch von sich selbst sagen zum Beispiel der berühmte Sting früher vom The Police gesagt hat er beruft sich auf Johann Sebastian Bach.
01:05:11: ich
01:05:11: freue mich dass sie das sagen weil ich hab jetzt keinen Namen genannt hatte auch kein Parat.
01:05:14: aber das ist nun wirklich ein wunderbares Beispiel.
01:05:18: und bitteschön Was glaube man denn?
01:05:20: bitte schön, woher denn der große Leonhard Bernstein von dem wir jetzt auch schon Musik gespielt haben?
01:05:27: Glaubt man denn bitte, woher sich denn Bernstein die Einfälle holt?
01:05:30: Nicht etwa dass er sie geklaut hat.
01:05:33: Sondern das sehr inspiriert ist von der großen Klassik.
01:05:36: Er ist ja auch ein großer Klassiker.
01:05:38: Dirigent gewesener Antipode zu Karajan und der Unterschiede ist... ...Karajan hat nur in Anführungsstrichen genial dirigiert wie es immer wieder heißt Und Bernstein hat genial dirigirt aber eben auch komponiert!
01:05:52: Wenn man Maria hört aus Western Story dann meint ihr das nicht parodistisch Bernstein, wenn er die Melodie singt.
01:06:18: Jetzt muss ich einen kleinen Break machen, denn wir starten jetzt... Wir gehen jetzt quasi in den Western rein.
01:06:24: Wir hören nämlich jetzt High Noon!
01:06:26: Ist das so ein Lieblingswestern von Ihnen?
01:06:27: Das ist nicht nur mein Lieblungswestern sondern ich bin damit mit alten Westernfans einer Meinung dass es der beste Western ist, der je gedreht wurde minimalistisch spannend und mit einer Musik die man einfach nicht vergisst.
01:06:50: On this hour wedding
01:06:53: day
01:06:57: Do not forsake me, oh my darling.
01:07:03: Wait!
01:07:14: Fate awaits us to be brave.
01:08:05: Be my life or his and I'm not afraid of death.
01:08:10: but oh Shall i do my dog?
01:08:26: Make that promise a promise Or say we even wait?
01:09:19: often walked down the street before but the pavement always stayed beneath my feet.
01:09:31: all at once am I several stories high knowing i'm on the street where you live.
01:09:45: are there lilac trees in the heart of town?
01:09:51: Can you hear a log in any other part of town?
01:09:58: Does enchantment pour?
01:10:04: No, it's just on the street where you live.
01:10:13: I don't...just to know.
01:10:20: somehow You are near that.
01:10:30: any second you may suddenly appear.
01:10:37: A people stop and stare.
01:11:37: Lass die
01:12:02: Zeit!
01:12:13: Meine Playlist ist seine Playlist, nämlich die Playlist von Ilja Richter.
01:12:17: Heute beim Domradio hier in der gleichnamigen Sendung meine Playlist.
01:12:21: Ja das war Heinu und Frank Elaine und dann Nat Kinkall on the street where you live.
01:12:27: Da krieg ich Gänsehaut wenn ich das höre.
01:12:29: da haben sie sich einen richtig tollen Titel wieder ausgedacht.
01:12:31: Ja, und wie viele Menschen großartige Interpreten und Interpretinnen haben das schon gesungen?
01:12:37: Und es ist sehr oft auch ganz wunderbar.
01:12:40: Aber jetzt ging cooles eine favorisierte Version von mir.
01:12:44: Hat sich eigentlich ihr Musikgeschmack im Laufe ihres Lebens geändert?
01:12:47: Sind sie da weicher, härter, anders geworden?
01:12:50: Haben Sie Musik die Sie früher gehört haben plötzlich Ad-Aktar gelegt auf den Speicher getragen?
01:12:55: Dann gesagt habe ich keine Lust mehr zu durch das!
01:12:59: habe nichts Adakta gelegt.
01:13:01: Ich kann nichts Adakter legen, was in meinem Leben eingefräst, gespeichert einfach
01:13:09: vorhanden
01:13:09: ist.
01:13:09: aber es wird eben variiert von all dem, was dann immer mehr dazu gekommen ist.
01:13:15: Es ist dazugekommen Schostakovich in seiner unglaublichen Modernität.
01:13:19: auch da merkt man übrigens dass er für die russische Filme eben auch neben seinen großen Werken immer wieder auch Filmmusik komponiert hat und ich habe das ein bisschen verstärkt also mit den Komponisten aus dem zwanzigsten Jahrhundert weil dort auch die Scherfe Dazu kommt die eben auch zur Musik, gerade im symphonischen Bereich dazugehört.
01:13:43: Also Shostakovich ist da ein ganz wesentlicher... Die kommen ja auch alle ohne die alten Meister nicht aus!
01:13:49: Ja ich frage deswegen weil im Laufe meines Lebens hat sich schon mein Musikgeschmack geändert.
01:13:53: Wissen Sie als Kind habe ich mir Ihre Disco angeguckt und da war ja auch Bonnie M drin.
01:13:56: Da fand ich die Rivers of Babylon toll.
01:13:58: heute würde ich das nie mehr hören.
01:14:00: Verstehen Sie was ich meine?
01:14:01: Ich gebe einfach Einfälle die so einprägsam sind, dass du diese Musik nicht mehr vergisst.
01:14:08: und es gibt Lieder.
01:14:09: Die sind einfach Verbrauchsmusik!
01:14:11: Wir leben immer mehr und immer mehr in einer Zeit... noch dazu durch KI und durch Formatradius im Bereich der Wiederholung.
01:14:21: Dass aber die reine Wiederholungen das Maß aller Dinge ist, ist ein bedauerlicher Irrtum, der es vielleicht mit Industrie- und Kommerz zu tun hat.
01:14:30: Mit Kunst hatte nichts zu tun eher mit Kunst Gewerbe!
01:14:34: Das Gewerb betreibt Musik und die Musik wird immer wieder wiederholt bis du sie gefälligst kaufst, so höre ich keine Musik.
01:14:43: Sondern wenn Sie das auf den Puren bringen?
01:14:45: Ich
01:14:45: höre Musik in der ich den Einfall vereinnahmt werden, in die Musik hineinzugehen wie durch eine Tür und sie immer wieder hören zu wollen weil sie so großartig ist und nicht von der Wiederholung lebt, sondern weil ich vielleicht eine Musik höre die am Anfang etwas ganz anderes macht als am Ende.
01:15:06: So wie ein Shostakovich mit etwas Ruhigen beginnt und damit einem Inferno weitermacht Und dann vielleicht in einer der Symponien Am Ende es einen Hoffnungsstrahl gibt.
01:15:17: das alles.
01:15:18: Irgendwann hat mal jemand... Ich glaube entweder warst du Reulski irgendwie immer, ich glaube wie Reulski hat gesagt Der Schlager isst die Oper des kleinen Mannes.
01:15:26: Das ist kein überheblicher Begriff, das ist ein lustiger und sehr treffender Begriff.
01:15:31: Ich mag aber manchmal über die drei oder vier Minuten gerne hinausgehen wo jemand endet mit einer Idee in Dreirefrance und wenn man Glück hat im Zweifersen etwas erzählt und dann muss es weiter gehen, im Weiteres fairen.
01:15:48: Das kann mir oft ein Schlager nicht bieten, es gibt da allerdings Ausnahmen.
01:15:52: Eine Ausnahme hitten wir jetzt!
01:15:54: Bing Crosby und Grace Kelly mit True Love.
01:15:57: Kann man das so sagen?
01:15:57: Ja Dann kommt das jetzt
01:18:37: Mehr Musik mehr Gefühl mehr Domradio.
01:22:40: Ich bin Hilda aus der Domradio-Redaktion und das
01:22:43: Gedicht, dass ich dabei
01:22:44: habe.
01:22:44: Das ist total bekannt – und total schön!
01:22:48: Es spricht uns an mit all unseren Sinnen.
01:22:51: wir können es hören klar aber auch fast schon riechen
01:22:54: und schmecken.
01:22:55: Probiert's einfach mal aus.
01:22:57: hier kommt Frühling
01:22:58: von
01:22:59: Eduard Möhricke.
01:23:01: er issts
01:23:02: Frühling lässt
01:23:03: sein blaues Band wieder flattern
01:23:05: durch die Lüfte.
01:23:07: Süße, wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll
01:23:11: das
01:23:11: Land.
01:23:12: Feilchen träumen
01:23:13: schon wollen
01:23:15: beide kommen.
01:23:16: Rorch von
01:23:17: fern ein leiser Harfenton!
01:23:20: Frühling ja du bist's dich hab ich vernommen.
01:23:31: Eine gute halbe Stunde noch hier mit Ilya Richter als Gast bei meine Playlist im Domradio am Mikrofonist
01:23:37: Bernd Knopp
01:26:23: Musik die Dich durch Dein Wochenende begleitet.
01:26:27: Heute hier, morgen dort
01:26:29: Bin kaum
01:26:30: da muss ich fort Hab mich niemals deswegen beklagt Habe es selbst so gewählt Nie die Jahre gezählt Nie nach gestern und morgen gefragt.
01:26:46: Manchmal träume ich schwer Und dann denk' ich Es wär Zeit zu bleiben Und nun was ganz anderes zu tun.
01:26:56: So vergeht Jahr um Jahr und es ist mir längst klar, dass nichts bleibt, das nicht
01:27:01: bleibt wie es war.
01:27:12: Als man mich kaum vermisst schon nach Tagen vergisst wenn ich längst wieder anders wo bin stört und kümmert mich nicht.
01:27:22: vielleicht bleibt mein Gesicht doch dem ein oder anderen im Sinn.
01:27:30: Manchmal träume ich schwer und dann denke' ich, es wär Zeit zu bleiben Und nun war's ganz anderes zu tun.
01:27:40: So vergeht jahr um Jahr.
01:27:42: Und es ist mir längst klar Das nichts bleibt das nicht bleibt wie es war Fragt mich einer warum ich so bin bleibig stumm.
01:28:35: Denn die Antwort darauf fällt mir schwer Denn was neu ist, wird alt Und was gestern noch galt Stimmt schon heute oder morgen nicht mehr.
01:28:49: Manchmal träume ich schwer Und dann denke' ich es wär Zeit zu bleiben Und nun war's ganz anderes zu tun.
01:28:58: So vergeht Jahr um Jahr und es ist mir längst klar Dass nichts bleibt.
01:29:06: Das Nichts bleibt
01:29:09: wie es war Morgen dort.
01:29:11: Ja, das könnte ich auch sagen über Ilja Richter wenn er das ein oder andere Gastspiel dann gibt und heute hier morgen dort da ist Hannes Wader war das ja.
01:29:19: Den Titel habe ich auch lange nicht mehr gehört.
01:29:20: Lieber Herr Richter, den haben Sie sich ausgewählt.
01:29:22: heute hiermorgen dort ein Klassiker.
01:29:24: Es gab Zeiten in denen man diesen Titel über nirgendwo hören konnte weil Hannes war da in den öffentlich-rechtlichen Anstalten die Privaten gab es noch gar nicht.
01:29:33: er verboten war weil er bekennendes Mitglied der kommunistischen Partei war und weil er auf diese Art und Weise mit diesem Bekenntnis dass er sich bekannte also dazu bekannten einen Sozialist bzw.
01:29:45: Kommunist zu sein suchen sie etwas aus auf jeden Fall so dass die Sender dann beschlossen, ihn nicht mehr zu spielen.
01:29:52: Als dann auch noch ein Terrorismusverdacht dazu kam das ihr angeblich mit Badermainow zu tun haben soll.
01:29:59: in Wirklichkeit aber und also nach seiner Interpretation unwissend eine Wohnung zur Verfügung gestellt hat für gesuchte Terroristen aus der badermainov Gruppe Dann war es ganz aus!
01:30:11: Und insofern freue ich mich, dass wir heute Hannes Wader gespielt haben denn Ich habe den Künstler Hannes Warner mir von ihnen gewünscht und die den Barden, und ihn nicht aus wegzudenkenden wunderbaren Liedermacher- und fast als Mittelalter an Vogelweide erinnernden Sänger der ja auch Plattdütsch singt.
01:30:32: Den habe ich mir gewünscht!
01:30:33: Und den Wahrheitsgehalt, was er gemacht hat, wie er politisch denkt und was er heute denkt interessiert mich überhaupt nicht.
01:30:42: Wenn ich höre, heute hier morgen dort oder andere wunderbaren Lieder von Hannes Wader dem wunderbaren Freund von Reinhard May, den ja auch so sehr verehrt.
01:30:51: Ja
01:30:51: haben Sie ein Fable für diese Liedermacher?
01:30:54: Sie haben ja keine Hans-Wader genannt, sie haben auch Reinhards May genannt.
01:30:58: Ich habe ein Fabel für das Chanson!
01:31:00: Was ist denn Reinhart May anderes als die deutsche Antwort auf die französische Tradition des Chansons.
01:31:09: Die beiden sind ja befreundet und Seelenverwandte, sehr verschiedene Charaktere!
01:31:14: Und von den Liedermachern, von denen wir hier sprechen kann nirgendwo die Rede sein dass sie das Feld der Demokratie verlassen haben.
01:31:23: Das kann dann das arme Liedgut der Liedermacher dafür wenn Rechte Leute zur Klampfe und Gitarre greifen Stilmitteln des Folksongs Hetze betreiben.
01:31:36: Dafür... kann heute hier morgen da und über den Wolken und so weiter dieses Liedgut.
01:31:42: Das ist geschützt durch sich selbst, es schützt sich durch einen Humanismus oder durch gesungenen
01:31:49: Humanismus.".
01:31:50: Und
01:31:50: diesen gesungen Humanismus hören wir jetzt in einer völlig anderen Farbe denn wir hören nochmal Bing Crosby High Society und anschließend der gute Ude Jürgens auf der Straße.
01:32:02: brillante, ironische musikalische Form im Hollywood der ausgehenden fünftiger Jahre.
01:32:09: Es ist eine Ironisierung der High Society mit den Mitteln Der Comedy und mit Frank Sinatra & Bing Crosby.
01:32:18: was für ein Duo.
01:32:19: Absolut!
01:32:20: Und auf den Straßen, nicht auf der Straße sondern auch auf den Strassen der Vergessenheit ist ein relativ unbekannt gebliebenes Lied von Udo Jürgens das ich immer in den Lieblingsliedern singe wenn ich Leute in die Pause schicke.
01:32:34: Denn die Musik ist von UDO Jürgen aber der Text ist von einem der brillantesten Sativiker der Sechziger und siebziger Jahre, nämlich von Eckhardt-Hachfeld mit den wunderbaren Zeilen.
01:32:46: Wir wollen immer nur nach vorne sehen die neuen Tag entgegen und im Lichte.
01:32:51: jedoch der Lebensweg auf dem wir gehen führt manchmal auch ins Dunkel der Geschichte.
01:32:57: What a swell party this is.
01:33:09: And have you heard the story of A boy, a girl?
01:33:14: unrequited love?
01:33:16: Sounds like
01:33:16: pure soap out.
01:33:17: I may
01:33:17: cry.
01:33:18: Tune in tomorrow!
01:33:19: What friends, what rocks?
01:33:25: What broads.
01:33:26: What birds!
01:33:27: What brown and beautiful.
01:33:29: Well I've never seen such beauty Needs to derive.
01:33:33: It's all just too too excerily.
01:33:36: This French Champagne Domestic.
01:33:39: So good for the rent.
01:33:41: That is what i was gonna say.
01:33:43: You know you're a brilliant fellow.
01:33:44: Thankyou Pick up Jack.
01:33:46: Please don't eat that glass my friend.
01:33:50: Have you heard about Dear Blanche?
01:33:53: Got run down by a neverland.
01:33:56: No, don't worry she's a game girl ya know.
01:33:58: got up and finished for us.
01:34:08: This kid has guts.
01:34:52: Have a nice time.
01:34:58: Grab a line!
01:35:10: You must be one of the newer fellas.
01:35:18: Well, did you ever want a swell party?
01:35:23: A swell party.
01:35:24: A swell again.
01:35:26: Elegant party.
01:35:27: This is it!
01:35:48: I drink to your health.
01:35:51: now Let's drink to Your wealth.
01:35:55: You're my
01:35:56: Bonamie.
01:35:57: Hey that's French
01:35:58: Liberty Fraternity.
01:36:06: Have you heard?
01:36:11: Wir
01:36:40: wollen immer nur nach vorne sehen Den neuen Tagen gegen und den Lichten Ihr.
01:36:52: doch der Lebensweg, auf den wir gehen Führt auch zurück ins Dunkel der Geschichte.
01:37:04: Ich ging den Weg in die Vergangenheit Auf der Straße der Vergessenheit.
01:37:18: Napoleon's Ruhm Casanovas Schwur Das geborene Lächeln, der Pompadour Von stolzen Hünnen Der letzte Akkord von Karaciola Ein Weltrekord.
01:37:42: Das Schmunzeln des Hauptmanns Von Köpenik und Valentinos Verführerblick die Stimme Carousos Ganz Blechern und Heiser Die herrlichen Zeiten Von Willem dem Kaiser Vom Zeppelin Ein zerrissenes Seil Vom Reichsparteiltag.
01:38:07: Das letzte Sieg Heil Kronen, die man gestern stolz getragen.
01:38:17: Die sind nun Staub Zerfallen Und zerschlagen.
01:38:24: Stumme zeugen der Vergänglichkeit auf der Straße, der Vergessenheit.
01:38:48: Fünfzig Jahren mag wohl einer gehen und
01:38:53: sucht Vergessnis der Geschichte
01:38:56: wieder.
01:38:59: Da wird dann unsere Träume liegen sehen die großen Worte und die lauten Lieder.
01:39:11: Was heute zählt, ist dann Vergangenheit.
01:39:17: Auf der Straße der Vergessenheit.
01:39:23: Zetschmos-Trompete Merlenes Beine und dort von Mo Die ersten Steinen Von Hildeknee kein Gluss an Berlin Das Jejeh der Bietels zum Orden der Queen Ein Stück Brot für die Welt in erstarter Hand Ein Traum vom Europa, das nie entstand.
01:39:58: Die Linke von Cassius ein Tor von Pili Meine Einsamkeit mein Kamelentee Mein Publikum, das begeistert Schree.
01:40:12: Liebvaterland, Merci Chéri!
01:40:18: Glanz
01:40:19: und Droh, zu dem wir heute beten Werden zu Staub vergessen Und zertreten.
01:40:29: Stimme zeugen der Vergänglichkeit Auf der Straße der Vergessenheit.
01:41:11: Ja, zwei Stunden fast zu Ende.
01:41:13: Die Playlist hier im Domradium mit unserem Stargast mit.
01:41:17: Ilja Richter so schnell gehen zwei Stunden vorbei.
01:41:19: tolle Musik die er sich ausgewählt hat.
01:41:21: und lieber Ilja Richter ich komme nochmal ganz kurz zurück auf die Kirche.
01:41:25: Sie sagen sie gehen ab und zu auch in Gotteshäuser Und sie betrachten das dann auch als sehr wertvoll ein Gotteshaus zu betreten.
01:41:32: Das haben sie mir mal gesagt
01:41:34: Wenn ich auf Gas spiel bin, das habe ich auch in meinen Turnäen gemacht die ich ja heute nicht mehr so mache.
01:41:38: Also so dreißig Tage unterwegs mit einem Theaterstück oder so.
01:41:41: Interessiert mich immer wenn es ein kleiner Ort vor allen Dingen ist.
01:41:44: wie sieht denn da die Kirche aus?
01:41:46: und ich mag Gotteshäuser?
01:41:47: Ich mag Kirchen?
01:41:49: Manche mag ich auch nicht wenn sie mir geschmacklos erscheinen und keinen Flair haben.
01:41:54: Die Gottesdienste besuche ich aber nicht im religiösen Sinne.
01:41:59: also das mach' ich seltener Weil es ja nicht mein Gottesdienst ist, sondern ich gehe gerne zu Gottgläubigen.
01:42:06: Aber die Rituale schaue ich mir manchmal an und manchmal berührt mich das auch wie neulich in... Das war in Bayern.
01:42:14: Da war das sehr schön, dass ich da ein Gottesdienst mit angehört habe.
01:42:18: Es war ein großer Chor und es war eine sehr moderne, frische Predigt eines jungen Pfarrers.
01:42:25: Ein katholischer Gottesdienste?
01:42:27: Ja, das war sehr schön!
01:42:28: Und das hat mir gefallen.
01:42:30: Dann gehe ich wieder nach Hause und sage, so geht das auch.
01:42:33: Denn was ich vermisse an der Kirche als Institution schon lange oder auch in Zukunft, daran wird sich nicht viel ändern ist... Das ist der Humor, der mannende Humor.
01:42:44: Denn den gibt es und manchmal erlebt man es.
01:42:46: Und das soll man bitteschön nicht verwechselnd mit der Fröhlichkeit.
01:42:50: Die gibt es ja klar aber ich rede nicht von der Frölichkeit.
01:42:54: die gibt es inklusive wenn man glaubt Ich rede von Doppelbödigkeit, Humor Nenner Jesus der gerne auf Hochzeiten tanzte wie es heißt Oder der sagte, lieber eher geht ein Kameel durch einen Nadelöhr als das ein Reicher ins Paradies gelangt oder so ungefähr so frei.
01:43:13: Das hatte ich schon für sehr humorvoll und für sehr gegen das Establishment also...
01:43:19: War ihr zweifelsohne?
01:43:20: Ja klar!
01:43:21: Also das vermisse ich und deshalb habe ich mir vorgenommen aus dem Nähkästchen geplaudert ein Kinderbuch zu schreiben.
01:43:26: es wird siebenundzwanzig im Herbst So Gott will herauskommen und da wird es um den Papst gehen Und es wird um den Glauben gehen und das Ganze für Kinder ab zehn Jahren.
01:43:38: Spätestens dann müssen wir uns aber auch wirklich wiederhören.
01:43:43: Das aber aller spätestens lieber Herr Richter, denn eigentlich wollte ich Ihnen sagen... Ich möchte eigentlich niemals mit Ihnen auseinandergehen, das sagt aber jetzt die gute Heidi Brühl!
01:43:53: Das ist ja ein toller Titel, den bin ich auch aufgewachsen mit diesem Song.
01:43:56: Meine Mutter hat das auch immer sehr gerne gehört.
01:43:58: Darf ich dazu eine ironische Bemerkung machen?
01:44:08: Bitte!
01:44:11: Wir wollten niemals auseinandergehen.
01:44:14: Und da geht es einerseits um das zu und abnehmen, unseren Kampf um die Pfunde, die wir loswerden wollen... ...und andererseits aber auch um das Auseinander gehen!
01:44:24: oder zueinander kommen von zweimal Deutschland.
01:44:27: Also ein Programm, das sowohl mit der Gewichtswaage zu tun hat... Wir wollten niemals auseinandergehen als auch mit den Beziehungen.
01:44:36: Das ganze Programm wird damit beginnen, dass Georg Kreisler sagt, Als wir noch dünner waren, standen wir uns näher.
01:44:42: Ja vielleicht hatte Georg Kreissler, als wir alle noch düner waren dann auch ein schönes Alpenglühen.
01:44:47: Das werden wir
01:44:47: nämlich im Anschluss daran.
01:44:48: Bitte sehr!
01:44:49: Die Sendung ist zur Ende.
01:44:51: ich bedanke mich ganz herzlich.
01:44:52: Sie waren ein toller Gast und es war eine tolle.
01:44:54: Das war nämlich meine Playlist mit Ilja Richter.
01:44:56: Vielen lieben Dank noch mal, ein Mikrofon verabschiedet sich hier bei eurem Domradio Bernd Knopp
01:45:23: Tschüss!
01:47:41: Jetzt über DAW Plus.
01:47:51: Die gute alte Zeit war immer die gute alte zeit und man hat sie immer gerne hervorgeholt, wenn man über Probleme der Gegenwart nur ungern sprechen oder singen wollte.
01:48:01: Ich kann das beweisen!
01:48:02: ich bringe ihnen jetzt ein Everblack aus dem Jahr nineteenundzechsundfünfzig in welche mich gegen die Nostalgiewelle der fünfziger Jahre protestierte.
01:48:15: Wenn ich die Welt mir heutzutage betrachte dann sehe wie sich alles ändert.
01:48:21: ringsumherr Erst schlägt es siebene, Stund drauf schlägtes achte.
01:48:30: Von einer Stunde zur anderen weiß
01:48:32: man gar
01:48:33: nix mehr.
01:48:35: Das alte Haus ob ich
01:48:37: zum
01:48:38: letzten males sehe Den alten Berg ob Ich zum letzten Mal ihn zwing Jedoch das Alpenglün bleibt ewig in Röhe Wie in dem Stimmungsbildnis,
01:48:58: da sich
01:48:58: jetzt besingen.
01:49:06: Das alte Tannenwältchen schickt die letzten Grüße.
01:49:12: Der alte Tag geht nun zum Letzten Mal vorbei.
01:49:19: Der alte Förster wäscht zum letzten Mal die Füße.
01:49:25: Der alte Gockel legt zum letzten mal ein Ei, der alte Goldfisch geht zum letzten Male unter!
01:49:37: Der alte Januar kommt zum letztenmal im Jahr.
01:49:43: Das alte Flugzeug fällt zum letzten Mann herunter.
01:49:49: Nur das Alpenglün.
01:49:52: Ja, das Alpenglün.
01:49:55: Das alte Alpendlün gibt's jetzt und immer da.
01:50:08: Das alte Schnitzer wird zum letzten Mal gegessen.
01:50:31: Der Altehirt studiert zum letzten mal Chemie, der alte Kanzler macht den letzten groben Schnitzer, das alte Mutter schnupft als letzte Kokain!
01:50:56: Nur das Alpen glühen, ja das Alpenglün.
01:51:01: Die alten Alpen können schämbar nix wie glühn!
01:51:12: Die alte Decke liegt zum letzten Mal am Bette.
01:51:18: Das alte Bunkerl steht zum letzten mal im Park Der alte Hofhund raucht die letzte Zigarette.
01:51:29: Die alte Läche liegt zum letzten Mal im Sarg.
01:51:34: Der alte Havaianer tanzt den letzten Hula und selbst in Bregens nimmt das Leben seinen Lauf, Das alte Baby zieht zum letzten mal am Schnulle.
01:51:52: Nur das Alpenglün, dieses Alpenglün.
01:51:56: Das alte Alpnglün hört immer noch nicht auf.
01:52:02: Doch kommt ein Krieg.
01:52:04: Ich hoffe wir werden's nicht erleben.
01:52:08: Die alten Bomben fallen auf unseren Kontinenten.
01:52:15: Die alten Häuser wären zum letzten Mal erbeben.
01:52:21: Das alte
01:52:22: Leben hat zum letzten
01:52:24: Mal ein End.
01:52:27: Die alte Erde ist verwüstet, ja das is sie!
01:52:32: Am alten Mars.
01:52:34: nur hat das Leben jetzt einen Wert.
01:52:45: Und das Alpenglün, dieses Alpenglün Das alte Alpnglün, das Lassmer auf der Erd.
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