Kabarettist Bernd Stelter wirbt für soziale und christliche Gesinnung

Shownotes

Bernd Stelter ist Sänger, Autor, Kabarettist, Comedian und Büttenstar im Karneval. In der DOMRADIO-Musikshow "Meine Playlist" stellt er seine Lieblingssongs vor und redet über soziales Engagement, Gebet und Gelassenheit.

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00:00:00: Ja, herzlich willkommen zu meine Playlist an diesem Samstag.

00:00:08: Ich begrüße eine Mann den viele kennen.

00:00:10: Er ist Sänger, Autor, Kabarettist, Comedian und Büttenstar in Kölner Karneval.

00:00:17: Bernstelter hat seine Playlist mitgebracht.

00:00:20: Hallo Bernd!

00:01:13: Ganz rein, wohl gerade.

00:04:02: Und was sauber war, war trocken und was bär war Das war nass an die Schulzeit frisch gescheitelt Mit strahlend weißen Zähnen Den Lüste außen muh mir Balsamiert durch die Hygiene In der

00:08:50: Playlist.

00:08:51: das ganze diesmal mit Bernstelter, wir haben eben Klaus Lager gehört mit den Schweißperlen und so vor war das Balliseries mit Flowers.

00:09:00: Im Übrigen beides Titel die sich Bernd Stelter gewünscht hat.

00:09:04: lieber Bernd warum diese beiden Titel?

00:09:05: was gefällt dir an diesen beiden Songs?

00:09:07: Miley Cyrus ist ein richtig freches Mädchen, die es finde ich sehr angenehm und singt unglaublich gut.

00:09:13: Sie ist ja die Nichte von Dolly Parton.

00:09:15: also da ist schon bisschen andere Geschichte aber ich find sie ist eine verrückte junge Frau gefällt mir sehr gut und Klaus Lager ist eine ganz andere Geschichte.

00:09:24: Ich bin ja der deutschsprachige... Pop und auch Rockmusik hat mich immer interessiert, weil er auf der LP davor, da gab es dieses berühmtes Tausendmal berührt.

00:09:32: Und danach war diese CD mit dem Lied Schweißperlen.

00:09:36: Ich fand, dieses Lied trifft es so sehr.

00:09:38: Also seine Frau kann auch mal anderen angucken oder so nur ihren Schweiß die kleinen Perlen.

00:09:43: Wir wollen ja ein bisschen über Musik reden.

00:09:44: du hast eben gesagt also der deutschsprachige Bezug ist bei dir durchaus noch gegeben?

00:09:50: Ja!

00:09:50: Bei mir war natürlich

00:09:52: das ...

00:09:53: Also bei mir war natürlich, das hat mit der Liedermacherei angefangen.

00:09:56: Ich bin ein Liedernmacher-Frieg ja?

00:09:58: Ich glaube ich habe alle CDs von Reinhard May aber eben halt.

00:10:01: dann kam halt... also ich, mein Studium begann in Bonn.

00:10:05: Ich hatte eine Platte im Schrank, die kannte niemand.

00:10:07: Der Sänger hieß Herbert Grönemeyer.

00:10:09: Das war allerdings vor der Zeit wo total egal gekommen ist oder der größ.

00:10:13: erste große Hit war ja dann Sie hört Musik nur wenn sie laut ist.

00:10:16: das war noch weit vorher.

00:10:17: Da war er schon unter uns das Haus spielt

00:10:20: aber als Sänger war da überhaupt nicht bekannt.

00:10:22: Aber diese Sachen um den Pete Wyoming Bender war das zum Beispiel ein Mann Nicht mehr Siegen und unglaublichartigte habe ich gar nicht mehr gefunden.

00:10:28: deswegen Es ist ja heute nicht in der Playlist.

00:10:30: Ja, das nicht!

00:10:31: Aber du selbst spielst hier auch Gitarre?

00:10:33: Wie hast Du eigentlich zum Gitarrenspiel gefunden?

00:10:36: Man kennt Dich ja auf der Bühne immer nur mit Gitarrel.

00:10:39: Ich habe erstmal klassische Orgel gelernt.

00:10:41: Klassischer

00:10:42: Kirchenorgel hab ich gelernt und... Also so kirchenorgel, wie man das zu Hause auf einem zweimannualigen normalen Orgel.

00:10:49: Aber ich habe auch in der Kirche öfter Orgel gespielt und mein Vater wäre sehr dafür gewesen, dass ich Organist werde.

00:10:55: aber es ist so du kriegst die Orgel nicht ans Lagerfeuer ja?

00:10:59: Und deswegen musst du dann irgendwann die Gitarre her.

00:11:02: und gerade so wenn wir an der Nordsee oder Ostsee waren und dann war ja Ember die Campingkirche hatte dann die Lager-Feuer gemacht und haben wir dann gesessen und das... Das einzige dumme war die anderen hatten immer Mädchen im Arm und nicht eine Gitarren.

00:11:15: Gut, die Mädchen kann man nicht stimmen.

00:11:21: Spitz du ja wunderbar Gitarre?

00:11:22: Übst du noch jeden Tag?

00:11:23: Nein,

00:11:24: nein, nein!

00:11:25: Ich bin da zu Hause, also ich komponiere am Klavier.

00:11:28: Habe zuhause schön das Klavier stehen und da schreib' ich meine Melodien und so... Das mache ich auch, versuche hier einigermaßen regelmäßig weil ich so n bisschen Atrose in den Fingern hab.

00:11:35: Da muss man die Schwinger schon auch regelmäßig arbeiten lassen, dann regelmässig ölen genau.

00:11:41: Dann klappt

00:11:42: das.

00:11:43: Ja,

00:11:44: wir reden nachher natürlich ein bisschen über auch Karneval und über das was du sonst so machst.

00:11:49: Und hören jetzt einfach nochmal ein bisschen Musik, nämlich einen Titel von dir der sehr nachdenklich stimmt?

00:11:54: Der heißt Das Gute.

00:11:56: Was ist das Gute daran?

00:11:57: Das Gte daran ist dass es ein wunderbarer Kollege hat mir gesagt Bernd, der Titel ist so positiv den kann ich nicht singen.

00:12:04: deswegen hat er mir den Text gegeben.

00:12:05: das Lied ist von Heinz Rudolf Kunze.

00:12:07: Heinz schreibt ganz anders als ich Und ich liebe, dass wenn man zwischendurch auch mal einen Song hat, der nicht immer nur im eigenen Saft kocht.

00:12:15: Ich mag eins oder aufgrund zu sehr und finde das sehr schön, dass er dieses Lied nicht singen wollte, weil ich find's eines seiner Schwinsten!

00:12:43: Was man ohne Erwartung verschenkt.

00:12:50: Was man freundlich von anderen denkt Das, was Worte in Krisen verrichten Wenn sie alles entwaffnen und schlichten Was Berührung bewirkt auf der Haut?

00:13:05: Was man sieht wenn man einfach nur schaut?

00:13:11: Das ist das Gut!

00:13:13: Dass es gelähntlich geht... ...das ist es weswegen Man weiterhängt Und auf man für Kinder verzichtet, was man nicht einfach achtlos verrichtet.

00:13:39: Was man weiß aber taktvoll verschwalt.

00:13:43: doch auch das was man auf richtig zeigt Das was Freude uns eingibt zu singen.

00:13:50: Was nicht klappen soll sondern gelingen.

00:13:54: Was den Weg als Erinnerung säumt ohne dass man voll Angst davon träumt.

00:14:03: Was ist das Gut, dass es gelegentlich geht?

00:14:11: Doch sondern selten wird das Lassen wir gelben.

00:14:15: Man findet schon was wenn man sieht Das was Engel uns eindringlich flüstern Was das Band darstellt zwischen Geschwistern Die wir alle im Grunde doch sind Was man lernen kann von jedem Kind Was is das Gelegentlich Geh'.

00:14:47: Das ist es weswegen Manche an den Selbstmord verschiebt nicht hier, sondern selbst.

00:15:02: Doch das lassen wir Geld!

00:15:04: Man findet schon was wenn man seht... Das ist gelegentlich hier.

00:15:15: Das geht es zu pflegen?

00:15:17: Das isst es weswegen?

00:15:19: Man weiter Hinmut hat und lebt.

00:18:31: Umradio, meine Playlist.

00:18:33: Heute die Playlist von... Eine Mann, der viel zu sagen hat nämlich Bernstelter hier bei uns zu Gast.

00:18:38: Wir hörten das Gute von Bernd Stelter interpretiert aber von Heinz Rodolf Kunze geschrieben und anschließend Billy Joel.

00:18:46: Just the way you are lieber Bernd!

00:18:48: Warum Billy Joel?

00:18:49: Ich hab Billy Joel gesehen einmal in Hamburg.

00:18:50: wir waren auf dem Weg nach... Auf den Weg in Elsers mussten aber einmal kurz über Hamburg fahren weil Billy Joel da auftrat und ich habe das Konzert gesehen.

00:18:57: ist er nicht nur ein unglaublicher Komponist und Autor Pianist, wie er im Buch steht.

00:19:02: Er spielt ein Klavier und wenn man mal den Rootbeer-Rack hört oder sowas dann würde ich die Finger nie wieder aus den Tasten kriegen.

00:19:08: Und gerade dieses Lied, You're just the way you are, das schildert ja, dass er zu seiner Frau sagt sie soll doch bitte nichts ändern!

00:19:14: Sie braucht sich nicht die Haare färben oder das Gesicht glatt ziehen lassen oder irgendwas.

00:19:19: I love you Just The Way You Are.

00:19:21: Wunderbares Liebeslied.

00:19:22: Das

00:19:22: ist eigentlich eine wunderschöne Liebeserklärung, ganz genau.

00:19:25: Ist das auch so ein bisschen, sagen wir mal, eine Liebe-Serklärungen an deine Frau?

00:19:28: Du bist ja ein sehr familiärer Typ!

00:19:30: Ja, also ich stürte den Satz auch jederzeit übernehmen, aber das Lied hast du schon ein anderer geschrieben.

00:19:35: was willst du machen?

00:19:36: ne?

00:19:36: Nein, ich bin mittlerweile jetzt seit, hinterher habe ich es kennengelernt, beim ersten Auftritt im Kölner Karneval am sechsten November, achtundachtzig haben wir uns kennen gelernt und das bedeutet... Gute thirty-fünf Jahre sind wir.

00:19:48: Ist gut verheiratet und zusammen seit sieben, dreißig Jahren kann ich

00:19:53: nur gratulieren und Karneval ist ja vorbei.

00:19:56: da musste deine frau eine ganze Weile wieder auf dich verzichten.

00:20:00: Wie war die Session?

00:20:02: Das war wunderbar!

00:20:03: Ich mache nicht mehr so viel wie früher, ja also ich bin jetzt auf der Rente und da gehen andere Leute in Rente.

00:20:08: Und das tue ich nicht.

00:20:09: aber ich mach auch nicht mehr, so die... Früher haben wir zwar noch den Auftritt im Karneval gemacht, dann noch erstmal die Hälfte, das ist glaube ich dann auch dicke Gut.

00:20:17: Bei mir ist mittlerweile aber die Tournee.

00:20:19: Die Tournee ist wichtiger und dementsprechend ich fahre durch ganz Deutschland und das ist so die Hauptbeschäftigung mittlerweile.

00:20:25: Jetzt muss man dazu sagen, viele kennen dich ja auch noch besonders bundesweit durch sieben Tage.

00:20:30: Sieben Köpfe mit Rudi Carell.

00:20:33: wie ist es damit also mit deinen ich sag mal mit deiner Fernsehfrequenz?

00:20:37: Hast du die auch ein bisschen zurückgefahren?

00:20:38: Nein, die hab' ich gar nicht mehr!

00:20:40: Also ich bin absitzt ab und zu mal in der Talkshow oder beim Quiz weil ich sehr gerne Quiz mitmache und so.

00:20:44: aber ich habe zehn Jahre, sieben tage, siebköpfe gemacht.

00:20:47: Ich habe zehn jahre das NRW-Duell moderiert Und dann ist's auch gut Weil im Fernsehen du sitzt stundenlang rum, dann wird wieder fünf Minuten was auf sein.

00:20:54: Da siehst du wieder ein paar Stunden.

00:20:55: Das habe ich lange gemacht und ich bin da auch sehr dankbar dafür.

00:20:59: Ich empfinde da auch Demut.

00:21:00: Hätte Rudi Karel mich damals nicht angesprochen?

00:21:02: Dann hätte ich den Bekanntas gerade hier nicht heute haben niemals bekommen!

00:21:05: Insofern, ich bin sehr dankbar dafür.

00:21:07: Aber wenn mich Leute heute fragen ist das nicht schade?

00:21:09: Dass du sieben Tage sieben Köpfe nicht mehr hast und sagst nein, dass es nicht schadet?

00:21:12: Das war toll, dass ich's hatte!

00:21:13: Aber Du hast immer noch den Karneval und Ding gibst du so schnell nicht

00:21:16: auf?!

00:21:16: Doch doch... Also ähm... Ich hab in drei Jahren, habe ich ja eben gesagt, achtundachtzig haben wir angefangen.

00:21:22: Am sechsten November achtundachs heißt am sechstem November achtunzwanzig.

00:21:25: Dann habe ich mein vierzigjähriges Böenjubiläum.

00:21:27: Und diese Session, achtundzwanzig Neues und drei Jahre, weil wir haben Zeit, ne?

00:21:31: Diese Session da feiere ich meinen Jubiläumen!

00:21:33: Da feiere auch meinen Abschied von der Kölner Bühne.

00:21:35: Noch ist der Moment nicht gekommen und wir hören einen Titel... Ja dann muss ich jetzt mal gerade den Künstler aussprechen.

00:21:41: Laurent Wulsi.

00:21:42: Ja das ist Laurent Wulzi, Rock Collection.

00:21:44: Ich komme mir ursprünglich aus Una Und Una hatte eine Partnerschaft mit der Stadt Palaiso.

00:21:49: Fünfzig Kilometer südlich von Paris und ich hatte mit Michel Fiot, das war mein Brieffreund da hatten wir jahrelang von so von vierzehn bis achtzehneinzehn bin.

00:21:59: ich habe hier regelmäßig jeden alle Osterferien in Paris verbracht.

00:22:03: naja die Franzosen waren anders drauf.

00:22:06: also wenn wir eine Disco ging war es acht Uhr die Franzose gingen um zwölf ja?

00:22:10: und dann lief da immer Rock Collection von Laurent Wouzi.

00:22:13: und dass ich das nicht höre dann bin ich automatisch wieder siebzehn.

00:22:16: Wir haben uns alle noch eine kleine Frau geblieben.

00:22:30: Und du bist nur ein Stuhl, in der Ausgabe des Lises.

00:22:36: Wir haben alle noch ein Stück Fähre ausgesucht.

00:22:43: Ein alten Schusser von Räumen für das Zirk im Karten.

00:22:50: Und die kleine Frau singt ... und die kleinen Frau singe ... ein Ding, was mich auf den Körper fängt!

00:22:54: Everybody's doing a snark-cancel.

00:23:02: Ein Ticket für die kleinen Helikopteren, um zu reschappieren.

00:23:08: Excuse me, sir.

00:23:09: Mais j'entends plus Big Ben qui sonne Des carabé bourdonne.

00:23:13: C'est la folie à London.

00:23:16: All santé!

00:23:26: It's nice.

00:23:45: Quoi ça va me servir d'aller me faire couper les tiffes?

00:23:48: Est-ce que ma vie sera mieux Une fois de j'aurai mon certif Petit à rigoler devant ma boule à zéro.

00:23:56: Jus du dessus ça te paix.

00:23:57: pas T'as qu'à te plaindre au dirlot Et je me suis faivirée.

00:24:04: Beach Boys Chantez.

00:24:48: Round, round get around.

00:25:13: I get a round.

00:25:21: Get

00:26:17: around, round, round I got a round.

00:28:18: Und die hab ich jetzt für euch.

00:28:19: Ich bin Annie von DOMRADIO.DE.

00:28:21: und sind wir doch mal

00:28:22: ehrlich,

00:28:23: wir träumen doch alle von irgendwas!

00:28:26: Aber Träume wirklich wahr werden zu lassen?

00:28:29: Das braucht Mut.

00:28:30: Josephine Baker, Künstlerin und Aktivistin hat das so formuliert.

00:28:36: Unsere Träume können wir es dann verwirklichen wenn

00:28:39: wir uns dazu entschließen einmal daraus

00:28:42: zu erwachen!

00:28:54: Meine Playlist, heute zu Gast

00:32:01: Bärm

00:32:01: Stelter und das waren Golden E-Ring aus.

00:32:05: Hollands mit Röderlarven, richtiger Klassiker.

00:32:08: Du magst auch so richtig Tollorgmusik?

00:32:11: Ja ich bin musikalisch wirklich sehr offen.

00:32:13: Ich hab...ich mag Musik!

00:32:15: Sie muss nur selbst gemacht sein.

00:32:17: Also ich mag das nicht, wenn ich höre ach da ist ein Computer und der hat wieder alles runtergespielt.

00:32:21: Das mag' ich nicht!

00:32:21: Und ob das jetzt einen Reinhard Mayes oder sein Gitarrezupft oder Golden E-Ring sind die mal richtig ein reinauen?

00:32:26: Das ist ja was selbst gemachte Musik und das liebe ich.

00:32:29: Warum

00:32:29: hast du dir diesen Titel ausgewählt?

00:32:31: Ich meine dass es ja auch so ein Stückchen Kindheit... ...ich kenne den Titel noch aus meiner Kindheit.

00:32:35: Meine Schwestern haben ihn rauf und runter gespielt.

00:32:37: Ja also du bist

00:32:37: halt irgendwie ein bisschen jünger als ich.

00:32:38: Bei mir war er schon eher so Jugendzeit oder so, also die... ...fünfzehn, sechzehn und so und das war mein Schwager.

00:32:44: Mein Schwager hatte gerade meine mit meiner Schwester angewendet und der hatte die Platte.

00:32:48: Und das war ja im Partykeller, bei dem da lief die rauf-und runter.

00:32:53: Das war toll!

00:32:54: Da ist heute noch?

00:32:55: Ja.

00:32:55: War

00:32:55: dir auch zu Hause?

00:32:56: Ich bin jetzt gerade dabei.

00:32:57: ich möchte mir im Keller eine Bibliothek einrichten, damit meine Frau oben Fernsehen gucken kann und ich sitze dann da unten und kann in Ruhe lesen und dann werde ich meinen alten Plattenspieler wieder aufbauen.

00:33:08: Das finde ich sehr schön.

00:33:09: Ist es nicht schön auch mal wieder das Kratzen einer Plattenneile zu hören?

00:33:12: Ich weiß es noch nicht Aber es wird demnächst kommen.

00:33:15: oder sag ich's dir?

00:33:16: Jedenfalls kratzen Kirchenorgel nicht.

00:33:18: Du hast eben gesagt, du hast mit der Kirchenorgel angefangen.

00:33:21: und warum war das so?

00:33:23: War da so weil dir das Instrument lag oder war es so, weil du oft in die Kirche gegangen bist?

00:33:27: Ich bin oft in den Kirch gegangen und bei uns auf dem Dorf war das auch so.

00:33:32: Da ging man einfach auch so in die kirche ja Und das war meine Eltern sowieso.

00:33:39: In meinem Weihnachtsprogramm, um die hundert Leute waren jeden Sonntag in der Kirche.

00:33:44: Aber es waren ganz normalen Sonntagen an Erntedank fest da standen wir immer so rund um den Altar waren so eine Obst und Gemüse und so Getreide gaben.

00:33:54: davon durfte man sich was mitnehmen.

00:33:55: Da waren's schon zwei Hundertfünfzig und dann war immer noch Anfangssonntag.

00:33:58: Da war uns Fünfhundert.

00:33:59: Das ist aber nicht ganz vergleichbar, da war der Gottesdienst nicht in der Dorfkirche sondern ein Beschütz und da war nicht hinterher ein Abendmahl, sondern Frühshoppen.

00:34:06: Da waren natürlich dann noch ein paar Leute mehr aber... Du

00:34:08: hast gerade den Begriff Abendmah genannt also du bist evangelisch getauft?

00:34:12: Ja!

00:34:12: Und wenn du jetzt an diese Zeit zurückdenkst dein Jugend an der Kirchenorgel oder deine Kindheit an der kirchensorgel verbracht hast ist das irgendwie so ein bisschen nostalgisch verklärt?

00:34:23: Oder denkst du gerne daran zurück?

00:34:26: Ich denke auch gerne zurück.

00:34:32: Ich war immer der kleine Hirte, weil er am meisten Text hatte.

00:34:36: Und ich konnte halt vor allen Dingen sehr gut auswendig lernen.

00:34:38: Das hat der Pastor relativ bald mitgekriegt und deswegen war ich immer der Hürde, kleine Hürte, sechs oder sieben Jahre hintereinander weg jedes Jahr.

00:34:44: Und daran denke ich wirklich gerne zurück.

00:34:48: Wir haben auch in der gleichen Kirche wieder geheiratet und das sind schöne Gedanken.

00:34:52: Sehr schön!

00:34:53: Deswegen hören wir was von den Black Thursdays... Die kölnische Burg die hast du dir ausgewählt?

00:34:58: Das ist das

00:34:58: schönste Lied von den black Thursdays finde ich.

00:34:59: Also es kennen die meisten glaube ich nicht aber es ist ein unglaublich schönes Lieblingsinterner.

00:35:05: Da wurden die ganzen Künstler gebeten, aus zu Ehren der Blackfills ein Lied von denen zu singen.

00:35:10: Und als ich gesagt habe, ich möchte gerne das Goldschirrbrück singen, haben wir alle angehucht und fragte was da denn?

00:35:15: Aber hört mal rein, Todeswid kommt

00:35:17: jetzt!

00:35:30: In der Höhe.

00:35:31: Ich bin ein Kölscher Brück, über die Halfgerde.

00:35:36: Ich halb mich mit Buckel hin für Öche am Ring.

00:36:02: Der Ring der spürt mir mich fürs Schöne Blank.

00:36:06: So lang ich mich erinnerl kann Die Schiffe kitzeln wir höchstab hoch.

00:36:14: Will ich jetzt lachen?

00:36:18: Hoffe ihr noch Date mal darüber wie Und es hofft, auch kann ich nicht mehr.

00:36:27: Ich bin ein Kölscherbrück über die Hälfte geliebt.

00:36:51: Ich halbe immer Buckel hin für Küche am Ring und wenn dann im Frühjahr das Wasser örtlich steigt Dann denke ich bei mir du lebeier jetzt krieg' ich auch noch nasser Pfund.

00:39:12: Ich bin ein Kölscher Brück.

00:39:25: Über die Hälfte hier, ich halb minge Puppe hin für Küche am Ring.

00:40:37: Manchmal geht man das all zu viel doch mehr kann schon so wie Herr Röhl.

00:41:15: Domradio macht's kurz, hier kommt Musik.

00:41:50: Die Blackfills haben wir gehört und anschließend das ist Mike Bett gewesen mit den Wintersongen.

00:41:56: Jawoll!

00:41:56: Wir singen aber Paul Carrick.

00:41:58: Mike Bette ist der Interpret eigentlich.

00:42:01: Genau.

00:42:01: Und ich hab Mike Bettes kennengelernt.

00:42:03: Und zwar beim Konzert von Katie Mellour im E-Werk in Köln Und zwar Martin, ich war dahin.

00:42:09: Wir sind da hingegangen weil ich ein großer Katie Melua Fan war und mein Tourveranstalter der damals mal eine Tournee veranstaltet hat, der hatte auch dieses Konzert veranstaltet.

00:42:17: und naja und ich saß dann da und dann fing das Konzern an und da kam plötzlich einen Mann mit roten Haaren und knallroten Lackschuhen zum Smoking An und sagte Hallo, mein Name ist Mike Bett.

00:42:28: I'm the producer of Katie Mellor.

00:42:30: Und ich habe gesagt, seit der Tag nicht war sein, das ist Mike Bett Das Idol meiner Jugend.

00:42:35: Right to Agadir Lady Of The Dawn und so was alles.

00:42:38: Und dann kamen ja der Mann von dem Tourveranstalter und da hab' ich nur das erzählt Dieser Mike Bett, für mich ist er der Held der Jugend gewesen Der steht hier einfach nur als Pianist.

00:42:49: Als die Veranstaltung zu Ende, als die Pause dann war, kam der wieder an und sagte Du pass mal auf.

00:42:52: während ich hab das Mike Bett erzählt dass du ihn kennst und dass du das eher die Idol bist.

00:42:57: Ich möchte unbedingt mit dir noch einen Heineken trinken!

00:43:00: So, dann waren wir also hinterher auch in dem Backstage-Bereich.

00:43:03: Meine Frau hat sich von Katie Mellua noch eine Unterschritte auf die Platte geholt... ...und ich habe in Weikbett vier Heinekehörungen.

00:43:09: Wir sah danach besser aus?

00:43:11: Ich glaube, wir haben den mit vier Heinenkehren, das kriegen wir.

00:43:13: Haben wir beide gut verpackt.

00:43:14: Und zu Gast ist Bern Steter, der einen ganz besonderen Titel noch mitgebracht hat aus seinem Öffre und er heißt Ikaus.

00:43:23: Bernd, erzähl mir bitte davon!

00:43:25: Am neunten November neunzehntneunundachtzig hatte ich völlig überraschend ein Auftritt in Berlin.

00:43:32: Zwar hat mich engagiert Ulrich Chamoni, der Filmemacher und Chef von Radio Hundert KommaSechs und da hat mich irgendwo gesehen und hat sich überlegt, dass wir ihn aufdrehen.

00:43:39: Bin ich dahin und dann trat erstmal Helge Harnemann auf.

00:43:42: Helge Hahnemann war im Osten ein tierischer Star und alle Wessis kannten die, und ich war so super dass sie da auftrat!

00:43:48: Und dann stand ich da schon so'n bisschen bedroppelt und hab gedacht was soll das nennen werden?

00:43:52: Dann kam Evelyn Königke.

00:43:55: Evelyn Künigke Uferstar der dreißiger Jahre.

00:43:57: Die Berliner sind durchgedreht.

00:43:58: Die waren völlig begeistert.

00:43:59: Ich stand neben der Bühne und sag lieber Gott gibt es hier irgendwas passiert, dass ihr nie auf diese Bühnen muss... ...und dann sprang einer auf die Bühnau und sagte die Mauer ist auf

00:44:06: Am neunten November hast du

00:44:07: da?!

00:44:07: Ich musste nicht auf die bühne Ihr Saal war leer.

00:44:09: Ich bin dann mit der Bandsin für zum Mauer gefahren im Brandenburger Tor und ich hab oben auf dem Mauer gestanden, und wir sind an einer anderen Seite.

00:44:17: Du warst

00:44:17: tatsächlich... ...ich war

00:44:18: oben auf der Mauer?

00:44:18: Ja!

00:44:19: Ich habe dann mit einer anderer Seite runtergesprungen, haben mir noch ein bisschen den Gehinterkopf aufgehauen, meinen Schickermantel, den ich andern hatte konzentriert vergessen.

00:44:26: Also du warst

00:44:27: sozusagen auf der GGR-Seite damals?

00:44:29: Ich war dann auf der DDR-Seit, ich bin unter den Linden längs gelaufen, ich wollte unter dem Brandenburg-Tor einen Polizisten begrüßen, aber das ging nicht, dieser Foto war so selber auch so ängstig, weil er nicht wusste was er machen sollte.

00:44:39: Und dann habe ich ja irgendwann wieder zurück und im Hotel waren die Vorkasse verlangt, weil ich sah wohl entsprechend beschissen aus mit kaputten Mantel und alles.

00:44:47: Vielleicht war es unglaublich hoch gewesen.

00:44:49: Nächsten Morgen mich von Hannover... Die Flieger gingen ja vom Berlin nach Hannover damals.

00:44:54: Von Hannover aus zu meinen Eltern nach Hause gefahren.

00:44:56: Mein Vater saß den ganzen Tag vor dem Bildschirm und guckte immer nur diese Bilder, immer diese Traffis, die fuhr und fuhr Und dann waren da immer wieder diese Bilder zu sehen von den Leuten, die oben auf der Mauer standen und die riefen dann, Krenz wir treten dir die Türe ein.

00:45:08: Ich glaube meine Stimme war klar zu erkennen.

00:45:10: Was hat das jetzt mit dem Titel zu tun?

00:45:12: Der Jetzt Kommt?

00:45:14: Die erste Strophe ist dass ich zum ersten Mal in Berlin war.

00:45:17: Da war ich fünfzehn oder sechzehn.

00:45:19: Und ich wusste natürlich, es war eine geteilte Stadt aber das West-Berlin rundrum eingemauert war, das hatte ich mir so nicht vorgestellt.

00:45:25: Ab mich sehr mitgenommen.

00:45:26: Zweite Strophe ist dieser neunte November.

00:45:28: Passend zum neunten November, neunzehnhundert neunund achtzig Bernstädter und Icarus in meine Playlist beim Doom Radio.

00:45:45: Ich nahm mir vor, vor diesem Frieren Niemals zu kapitulieren.

00:46:01: Wer zu wenig will Er reicht so früh sein Ziel.

00:46:06: Freiheit ist doch mehr als nur ne Statue in New York.

00:46:11: Und ich war siebzehn.

00:46:13: Wollte ich zu viel?

00:46:16: Ich wollte fliegen wie Icarus Bis zum Horizont Vor der Regenburg.

00:46:30: Wie weit die Flügel tragen.

00:46:42: Wir spürten unter Linden, dass auch Steine verbinden.

00:47:08: Lagen uns in den Arm, spürden nie gekanntes Glück.

00:47:16: Der Grenze grüßt nicht, dann radern noch die Fragen.

00:47:21: Gibt es auch den Weg zurück?

00:47:23: Ich wollte fliegen wie Icarus bis zum Horizont mit die Flügel tragen wohin?

00:47:41: und die Reise ungefühlt.

00:47:49: ich stehe mehr und sehe Bilder meiner Erinnerung.

00:48:00: Heute friere ich manchmal gerne, Ich bin fünfzig Jahre jung.

00:48:05: Ich seh zurück und staune noch immer dann und wann Es kommt mir un- wirklich

00:48:12: vor Durch das Brandenburger Tor.

00:48:15: Wer das voraus gesehen hat Hat wohl gelogen.

00:48:21: Wir treffen uns in Dresden In Leipzig in Schwerin.

00:50:13: Dennis ist ein Menace, mit dem er ist.

00:50:46: Wer für den Tennis ist?

00:50:59: Und besiegt mich um zu kommen und die Schuhe zu halten... ...und Mord!

00:52:02: Er sagt, oh Gott, ich bin so schmutzig.

00:52:48: Und ich kann es nicht mehr sagen.

00:53:38: Ich gehe aus zum Essen mit einem schönen Singer zu einem kleinen Ort, den ich gefunden habe.

00:55:51: Sein Name ist Patricia.

00:56:40: Sie nennt

00:56:50: sich Delicia und der Grund ist nicht sehr schwer zu sehen.

00:57:56: Sie sagt, Gott hat sie einen Sinn gemacht, nur um die

01:00:43: Fette zu halten.

01:01:17: As they tumble down in heaps before her feet.

01:01:24: They hang around in groups, big battle weary troops.

01:01:29: One can often see them queue right on the street.

01:01:33: You see Patricia, all delicious.

01:01:35: Not only is a singer She also removes all her clothing Patricia.

01:02:48: And everyone detested The manner in which she was exposed Later on in court, well Everybody thought A summer running jail would be proposed.

01:03:02: But the judge said Patricia May I say it delicious?

01:03:07: The facts of this case lie

01:03:09: before me.

01:03:30: Da sind ja wieder meine Playlist bei dem Domradio.

01:04:06: Schön, dass ihr dabei seid und Bern Stelter ist mit von der Partie als Gast, der diesmal seine Playlist uns abgeliefert hat.

01:04:13: Und dazu hütten wir einen richtigen Klassiker ganz am Anfang Teenage Rampage The Suite!

01:04:20: Gefolgt von Patricia The Stripper von Christopher, zwei Titel die Bernds richtig toll findet.

01:04:26: Ja also Teenage Rapage from the Suite wurden ja bekannt mit Little Willy on Cocoa.

01:04:33: Das war eher so Popmusik.

01:04:35: und dann haben die vier Männer sich überlegt, jetzt machen wir ein bisschen Hard Rock.

01:04:38: Und danach im Petrusche sitzt dieser wunderbaren Satz wo der Richter hinterher... Weil sie ja festgenommen werden soll, weil sie ja natürlich gestrippt hat und der sagt hinterher this girl was in her walking clothes?

01:04:52: ein wunderbarer Geld.

01:04:53: Ist auch irgendwie ein Titel der so untypisch ist für ihn, ne?

01:04:56: Für Christopher, oder?

01:04:57: Ja es ist ja der schöne Christopher, macht ja nur jede Art von Musik!

01:05:00: Ich finde das so schön, weil du bist ja auch so ein Tausend Sasser muss man immer wieder sagen Auto, Kabarettist, Comedian, Büttenredner, Musiker, Sänger... Alles in einem alles in einer Person all-in one.

01:05:11: Bernd Stelter halt eben Moderator auch und auch sehr sozial engagiert.

01:05:16: Ich finde das so schön, dass du dich immer wieder für soziale Projekte engagierst!

01:05:20: Ist das so deine... ich hab mal so ein bisschen deine Leidenschaft auch?

01:05:23: Es ist ganz einfach.

01:05:24: Ich denke oft womit habe ich denn dieses ganze Glück verdient?

01:05:28: ja?

01:05:28: So dann finde ich da muss man aber was zurückgeben.

01:05:30: Ich hatte mich schon sehr früh in Köln immer fürs Girl Shets engagiert.

01:05:35: Das ist eine wunderbare Sache weil es gibt einen Kinderkrebsklinik in Kologne Und wenn du jetzt aber den das Kind dahin musst Du wohnst aber nicht in Köln.

01:05:44: Was machst du denn dann als Eltern?

01:05:45: Und da gibt es einen Elternhaus, wo die Leute wohnen können und bei ihrem Kind sein.

01:05:51: Das finde ich so großartig, deswegen habe ich das immer unterstützt.

01:05:53: Dann hatte ich irgendwann ein Kabarettpreis in Aachen gewonnen... ...und Archenapprente schenken.

01:05:58: Gab's zweitausendfünfhundert Euro.

01:06:00: oder mag ich weiß nicht genau?

01:06:02: Da ich mir überlegt, ich wohne ja jetzt in Bornheim.

01:06:03: Ich bin zum Bürgermeister gegangen, aber sagst du, gibts denn irgendwas, wo sie sagen, wenn schon mal das, dann müsste ich gerne etwas tun, weil hab' ich kein Geld mehr für.

01:06:10: Weil ich kriege da zweitausend Fünfhundert Euro für einen guten Zweck!

01:06:13: Wir haben Street Worker bei uns in der Stadt, die kann ich beschäftigen.

01:06:18: Das Gehalt kann ich bezahlen aber wenn sie was machen wollen ist kein Geld mehr da.

01:06:20: Habe ich das wunderbar!

01:06:21: Das passt doch.

01:06:22: Dann haben die die zweitausendfünfhundert Euro gekriegt.

01:06:24: und dann gab es eine Situation im Isar-Lohn wo ich einen schönen Gag gemacht hatte über die Brauerei, die ist da verkauft worden und habe mich auf die Bühne geschält hab das Bier getrunken und hab gesagt boah ist das lecker die brauerei die auch gekauft.

01:06:35: Da haben die mit mir eine Werbung gemacht und haben dann gesagt ihr hätten aber kein Geld habe ich.

01:06:38: das tut mir leid Umsonst ist der Tod, aber das Werbung nicht.

01:06:43: Und dementsprechend habe ich seit zweitausendfünfhundert Euro für einen guten Zweck.

01:06:45: Da haben die gesagt, jo klar!

01:06:46: So.

01:06:46: und dann hatte mein Bürgermeister ihr nächsten zweieinhalbmal über beiden Streetworker.

01:06:49: So und da kamen die schöne Geschichte Starquiz mit Jörg Pilaber.

01:06:53: Damals waren es Teams, die angetreten sind... Ich war mit Frank Elzenader Und ich hatte vor gefragt, wieviel Kammern ihn da gewinnen.

01:06:59: Da haben die gesagt ja wir haben ihre Versicherungen nicht mehr.

01:07:01: also Fragen sind sehr schwer geworden aber so zwanzig tausend wäre schon drin.

01:07:12: Und dann haben wir gewonnen.

01:07:14: Frank und ich haben das Ding komplett abgerissen, am Hundertfünfzigtausend Euro gewonnen.

01:07:17: Es waren seventy-fünfundsiebzig für mich, siebenunddreißigtausen, fünfhundert für die beiden Street Worker gingen überhaupt nicht!

01:07:22: Und deswegen haben wir dann damit das Geld nicht wieder eingezogen wird, haben wir eine Stiftung gegründet.

01:07:26: Das ist die Stiftungen unserer Kinder, unsere Zukunft... ...und dafür engagiere ich mich jetzt halt mittlerweile über zwanzig Jahre.

01:07:31: Ich finde

01:07:31: dich ganz klasse und verdient großen Respekt.

01:07:33: Lieber Berndt, wir hören weiter Musik?

01:07:36: Jetzt musst du mir das kurz hier ankündigen weil das ist so ein holländischer Titel.

01:07:40: Ja da hast du einen See.

01:07:41: ja also deshalb ist dat Ja, tanzen an der Warte allein.

01:07:44: Das heißt sie tanzen am Wasser und das ist ein Band des Blöffs sitzen in Middelburg und es ist eine fantastische Band und ich habe sie auch live gesehen.

01:07:56: oder ich bin ja nun halber Holländer also...

01:07:58: Holländer darüber reden wir gleich.

01:08:00: dann hören wir mal danzen hier bei meine Playlist mit Bernstelter.

01:08:22: Wantenletters van je naan, blijven in het samtnieme zee.

01:08:47: Gezieknen je naaam maar mee.

01:08:53: Een varen.

01:08:56: vergeef me dat ik hard op scheidspans aan de waterlijn.

01:09:30: Voor je tranen?

01:09:33: Twee

01:09:34: voor

01:09:34: de mijne, voor de horizon verdwijnen.

01:10:14: Nee, dat schreef voor de mijne

01:11:01: waaraan Domradio.

01:12:15: Entspannt hören, einfach genießen!

01:14:27: Und anschließend John Denver war auch ein Wunsch von Bernstelter hier in meiner Playlist beim Domradio mit The First Day of the Rest Of My Life, der erste Tag des Lebensrestes sozusagen.

01:14:40: Dilo Bernd das musst du mir erklären?

01:14:41: Ja ich bin zu Beginn der Corona-Krise, bin nicht völlig überrascht und sechzig geworden.

01:14:46: Ich hatte überhaupt mich damit gerechnet und es war der völlig falsche Zeitpunkt.

01:14:49: Da sitzt du zu Hause und denkst so eine Scheiße das wäre ja auch noch alt.

01:14:52: und dann haben wir nur alle Theater geschossen da kann's nicht raus darüber nachgedacht, was bedeutet das denn dieses sechzig werden.

01:14:59: Wie kann man in den dritten Drittel denn zufrieden und fröhlich sein?

01:15:03: Und da habe ich viele Leute interviewt wenn nicht weiter kam weil ich bin ja angefangen zu gehen.

01:15:09: Zehntausend Schritte.

01:15:10: Da hab' ich ein Ingofrohböse-Interview hier in der Kölner Spauthochschule.

01:15:13: Das war wunderbar.

01:15:15: zum Thema Glück.

01:15:15: Hab' ich Glücksforschung.

01:15:16: Habe ich Mike Wiking einen dänischen Glücksforst interviewt und es waren sehr spannende Geschichte.

01:15:23: Mit meinen Interviews und meiner Suche nach dem Motto, was man machen kann bin ich halt darauf gestoßen.

01:15:31: Man braucht im Endeffekt fünf L's.

01:15:33: Ja?

01:15:33: Das eine L'es laufen das andere L'is lernen ja?

01:15:37: Das dritte L'Is lachen!

01:15:39: Das Viertel ist lieben kümmer dich um deine Verwandten kümmert sich um deine Familie kümmerte ich um deine Freunde.

01:15:44: und das fünfte L'S loslassen.

01:15:46: Man braucht nicht mehr allen Scheiß.

01:15:48: Was man aber nicht loslassen müsste, zumindest du in deinem Fall nicht?

01:15:52: Weil das kannst du dich loslassen!

01:15:53: Das ist die Niederlande!

01:15:54: Du hast gesagt, du bist ein halber Holländer!

01:15:56: Ich

01:15:56: bin ein Halber Hollander!

01:15:58: Im Sommer zum Schreiben bin ich am liebsten in Holland und zwar sitze ich dann so von meinem Kleinen... So ein Schallettchen nennt man, das ist so ein Camping Light oder Seniorencamping.

01:16:10: Also eine Art Wohnwagen mit vernünftiger Toilette.

01:16:13: Das ist eine großartige Sache.

01:16:15: und da sitze ich den Sommer über und schreibe meine Bücher Und bei dem Buch über dieses Glück wenn man über sechzig ist Daher war es mir rausgekommen.

01:16:24: Wenn ich das jetzt alles weiß dann beginn natürlich mein Leben ein bisschen neu Und da habe ich dann John Denver gehört the first day of my life.

01:16:32: Das trifst du an Haar genau.

01:16:33: Stimmt, aber noch mal zurück zu Holland.

01:16:35: Da bist du sehr gerne weil dich die Nordsee reizt?

01:16:38: Weil du die Nordseel liebst, weil du die Salzluft liebst

01:16:42: und du

01:16:43: gerne ins Lutz gehst?

01:16:44: Wenn du am Meer stehst und schaust raus zum Horizont.

01:16:49: Du spürst diese kleinen Sandkörnchen unter deinen Füßen.

01:16:52: Lustig auch immer wenn man so ein bisschen rein geht dass man immer merkt wie der Sand unter den Füsen weggespielt wird Dann merkst du plötzlich aber auch wie klein du bist.

01:16:59: Du bist selber ein Sandkorn und wenn du das weißt, dann relativieren sich ja auch die Probleme, dann hast du gar nicht mehr so groß.

01:17:05: Wenn du guckst nach Westen ist es zum Horizont und denkst dir deswegen hat der Liebegott den Horizont geschaffen damit wir nicht jeden Tag nach Amerika gucken müssen.

01:17:14: Und damit wir glücklich sind noch einmal bitte diese fünf Els zu mitschreiben!

01:17:18: Die fünf Els sind laufen lernen lieben lachen und loslassen.

01:17:24: Und es gibt noch ein sechstes L, auch einen Wunsch von dir.

01:17:27: Lady Gaga.

01:17:28: Schallo!

01:17:29: Kommt ihr jetzt im Dobrario?

01:20:45: Jetzt darf die Musik das Wort haben.

01:25:02: Aufmerksamkeit ist die seltenste und reinste Form von Großzügigkeit.

01:25:30: Bist nicht mehr ganz so grün, bist nicht mehr gar zu schlank.

01:25:39: Bist fast schon verblühen Und deine Augen glöhn Nicht mehr im selben Licht.

01:25:51: Die ersten Falten ziehen sich schon durch dein Gesicht.

01:26:00: Wer die Zärtlichkeit, die wilden Nächte sind Zerflassen mit der Zeit.

01:26:08: Dein Körper lässt mich blind.

01:26:14: Bist wunderbar, bist schön, bist fein Bist wie ein großer Wein Bist wundervoll Bist samst bis gut Bist wichtig wie mein Blut Bist meine Stärke, meine Schwäche.

01:26:30: Du bist meid, bist zukunft und undau auch mit leichter gröten Mann.

01:26:47: Siebte Himmel war einst fest für uns belegt, die rosa Wolken schallt ist

01:26:55: längst

01:26:55: hin weggefähnt.

01:27:00: Man lebt zwar nicht allein doch kriegt die Einsamkeit manchmal ins Haus hinein macht sich im Zimmer bereit.

01:27:15: Die Eifersicht allein sind lang schon eingelullt und wenn mal Streit muss sein, jeder mehr gedauert.

01:28:04: Bist wunderbar, von Stefan Sulke hier im Domradio bei meine Playlist.

01:28:28: Wir werden auch nachher noch weitere Liederwacher hören und ich gleich nochmal noch Reinhard May, den viele kennen.

01:28:34: Stefan Bülke ist ja nicht mehr so bekannt in Deutschland.

01:28:37: Nein, nein er ist nicht so bekannt aber war halt schon.

01:28:39: Uschi macht kein Quatsch, war glaube ich sein größter.

01:28:41: Ich glaube doch, dass er Uschi mach keinen Quatschs.

01:28:43: Ja, aber Uschi kommt sehr lieb zu mir!

01:28:45: Aber bei Reinhart May – ich habe da ein Stück rausgesucht das ist mein absolutes Lieblingslied von ihm weil es ist Zeugnistag und er hat mal wieder einen Scheißzeugnis und weil dann das weiß, hat er halt das Zeugnis selber unterschrieben dann wieder zurückgebracht in die Schule.

01:28:59: Und dann kriegen die Lehrer das natürlich mit und dann müssen die Eltern in der Schule untersagen, die Eltern wieso?

01:29:05: Entschuldigung!

01:29:05: Natürlich ist es meine Unterschrift.

01:29:06: Ich habe vorher zwei große schwere Einkaufstaschen getragen.

01:29:09: Klar, da ist ein bisschen anders, aber das ist eindeutig meine Unterscherche.

01:29:12: Was denken denn Sie?

01:29:13: Wie

01:29:13: ist das denn bei dir gewesen?

01:29:14: Hast du auch?

01:29:14: Bei

01:29:14: mir war das ganz genau so.

01:29:16: Was?

01:29:17: Wir hatten eine Klassenfahrt nach Eckernförde Und durch einen dummen Zufall tauchte irgendwo in dem Raum der vier Jungs, die da im Raum wohnten eine Flasche Apelkorn auf und die ist mir dann in dem Alter auch wirklich nicht gut bekommen.

01:29:31: Dann habe ich beim Abspülen hinterher noch Hotel erfallen lassen und meine Eltern mussten zu den Lehrer ins Sprechdunde und... Ich war dabei und er hat sich da hingestellt und aus einem Sitz oder aus einem Fenster geguckt.

01:29:47: Also dann anfingen wir zu erzählen Ich war eher, die Wissen war wo ich sie eingeladen habe und so.

01:29:52: Dann hat meine Mutter gesagt, tschuldigung könnten Sie mich bitte ansehen wenn Sie mit mir sprechen?

01:29:56: Und da war das eigentlich alles schon so ziemlich durch.

01:30:00: dann hat er meine Mutter angesehen und hat dann meinen Eltern erzählt dass ich da Alkohol getrunken hätte was natürlich völlig unmöglich war.

01:30:06: und da hat mein Papa gesagt

01:30:07: ja ne

01:30:08: hab ich aber auch gesagt ah Junge!

01:30:10: Das war der völlig falsche Zeitpunkt.

01:30:12: sehen Sie aus oder ne?

01:30:14: Ja das sah dann aus und konnten wir wieder gehen.

01:30:16: also und das finde ich so großartig Meine Eltern haben mir hinterher ganz schön was erzählt.

01:30:22: Die fanden das überhaupt nicht witzig und die fanden es auch überhaupt nicht gut, aber vor dem Lehrer da haben sie mich hier Schutz genommen.

01:30:28: Das ist schön!

01:30:28: So sollten Eltern immer sein.

01:30:30: Da hören wir einfach einer bei mit Zeugnis Tag beim Playlist mit Bernstelter im Domradio als meines

01:30:50: weiß und esslich vor mir lag.

01:30:54: dabei war meine hoffnungen keineswegs hochgeschraubt.

01:30:58: ich war ein fauler hund und obendrein höchst eigenwillig.

01:31:04: doch trotzdem hätte ich nie geglaubt so ein totaler versager zu sein.

01:31:17: So jetzt ist es passiert dachte Jetzt ist alles aus Licht einmal eine Vier in Religion.

01:31:26: Diesem Zeugnis kommst du besser nicht nach Haus Sondern allenfalls zur fremde Religion.

01:31:34: Ich zeig das meinen Eltern Nicht und unterschrieb für sie Schön bunt, sah nicht schlecht aus ohne Zugwahl.

01:31:43: Ich war vielleicht ne Niete in Deutsch Und Biologie.

01:31:48: Dafür konnte ich schon immer ganz gut malen Dafür konnte ich schon immer ganz gut malen.

01:31:57: Der Zauber kam natürlich schon am nächsten Morgen raus, die Hälschung war wohl doch nicht so geschickt.

01:32:06: Der Rektor kam, holte mich schnaubend aus der Klasse raus.

01:32:10: So stand ich da allein stumm und dann ließ er meine Eltern kommen lehnte sich zurück.

01:32:19: voll Selbstgerechtigkeit genoss er schon Die Maulschellen für den Betrüger, das missraten Stück.

01:32:29: Diesen Urkunden fälschen ihren Sohn.

01:32:38: Mein Vater nahm das Zeugnis in die Hand und sah mich an und sagte ruhig was mich anbetrifft.

01:32:45: Und so gibt es nicht die kleinste Spur eines

01:32:49: Zweifels

01:32:50: daran.

01:32:51: Das ist tatsächlich meinen Wunderschön!

01:32:55: Auch meine Mutter sagte, ja das

01:32:57: sei ihr Namenszug.

01:32:59: Gekritze zwar doch

01:33:01: müsse man verstehen Dass

01:33:04: sie vorher zwei große

01:33:05: schwere Eintorfstaschen trug.

01:33:09: Dann sagte sie komm Junge lass uns gehen.

01:33:15: Komm Junge Lass uns gehen.

01:33:18: Ich hab noch manches lange auf Schulbänken verloren Und lernte wieder spruchslos vor mich hin Namen, Tabellen, Theorien von hinten und von vorn Dass ich dabei nicht ganz verblöden bin.

01:33:35: Nur eine Lektion hat sich in den Jahren herausgesiebt Die einen nur aus dem Haufen Ball blasst.

01:33:44: Wie gutes Tug zu wissen dass dir jemand

01:33:47: zur Flucht gibt Ganz gleich

01:33:50: was du auch rausgefressen hast.

01:33:58: Ich weiß nicht, ob es recht und zwar, dass meine Eltern mich daraus holten.

01:34:03: Und wo bleibt die Moral?

01:34:07: Die Schlauen diskutieren, die besser wissen, streiten sich... ich weiß es nicht!

01:34:12: Es ist mir auch real!

01:34:15: Ich weiß nur eins, ich wünsche allen Kindern auf der Welt und nicht zuletzt natürlich dir mein Kind Wenn's brenzlig wird wenns schief geht, wenn die Welt zusammenfällt Eltern, die aus diesem Holz geschnitten sind.

01:36:04: Frank Sinatra Moon

01:37:53: River, das geht ja so runter wie Öl hier bei.

01:37:55: meine Playlist mit Bern Stelter.

01:37:58: Mein Name ist Bernd Knopp und ihr hört immer noch das Domradio.

01:38:01: Lieber Bernd, Moon River Frank Sinatra.

01:38:05: Frank Sinata hat mal vor dem Dom.

01:38:10: Ich war dabei.

01:38:12: Dann ist er hinterher, hat im Hyatt Regency übernachtet und dann kamen irgendwelche Leute, die zu ihnen wohl gehörten und sagten, sie möchten hier in der Bar bleiben.

01:38:22: Wenn Sie in den nächsten halb Stunden gehen wollen, gehen Sie jetzt!

01:38:24: Die wussten nicht so genau was los war.

01:38:25: Und dann kam Frank Sinatra rein als ein Typ setzte sich ans Klavier, hatte noch drei Lieder gespielt Und ich sitze ständig in irgendwelchen Kneien, wo man aber wenn es mal drauf ankommt dann ist man nicht dabei.

01:38:34: Also ich glaube das wäre etwas Fantastisches gewesen.

01:38:37: Ich liebe ihn!

01:38:37: Ich liebe ihm und die... Ich finde auch Warte bei Frank Sinatra ist halt er hat diese... Er singt alles richtig, er singt nicht einen falschen Ton, er weiß ganz genau was er tut, aber er macht das alles mit einer Leichtigkeit um mit einem Swing im positivsten Sinn des Wortes Und ich glaube das ist schon einer der ganz, ganz großen wenn nicht vielleicht der größte.

01:38:56: Was ich persönlich so schön finde an der Art wie du erzählt ist immer dass sich das Gefühl habe dass du rund um ja ich kenne dich ja schon seit Jahrzehnten ein unglaublich positiver Mensch warst und bist und hoffentlich auch immer bleibst.

01:39:10: Ist das eine gewisse christliche Grundeinstellung?

01:39:12: könnte man das so sagen?

01:39:13: Ja das ist es kann sich.

01:39:15: also ich bin ein... Ich glaube was man hinkriegen muss ist eine gewissen Dankbarkeit zu haben Und ich bin dankbar für das, was ich erlebe.

01:39:23: Ich bin auch dankbar wenn etwas nicht so richtig klappt.

01:39:26: Da ist es im nächsten Jahr immer eine neue Hüfte oder so.

01:39:29: Das ist auch nicht so schön aber das macht nichts.

01:39:30: Es gehört alles dazu und ich hoffe dass das dann wieder gut funktioniert und ich bin ein sehr zufriedener Mensch und ich versuche davon auch etwas weiterzugeben.

01:39:42: Bietest

01:39:42: du dann ab und zu mal sagst mal danke lieber Gott?

01:39:45: Tatsächlich!

01:39:45: Ich hatte zum Beispiel eine wunderbare Situation, ich werde ab und zu mal auf ein Schiff engagiert.

01:39:49: Und dann darf ich da durch die Gegend fahren... ...und dann drehe ich da paar Mal auf und dafür bezahlen die meine Urlaubsreise,... ...dann lege ich mich abends auch immer neben meiner Frau in dieses schöne Bett guck nach oben und sag herzlichen Dank!

01:39:59: Herzlichen

01:39:59: Dank muss ich gleich auch sagen weil du heute hier bei mir in der Sendung warst.. ..und da frage ich Mich natürlich jetzt ist Karneval vorbei.

01:40:07: wie geht's jetzt weiter Bernd Stelter?

01:40:11: In diese Jahr?

01:40:11: was machst Du alles noch?

01:40:12: Meine Tour heißt richtig nicht Aufgebner Falten Weil das müssten wir Deutsch schon mal lernen, dass sich nicht über jeden Scheiß aufregt.

01:40:19: Das Leben kann so viel schöner sein, wenn man einfach ein bisschen gelassener wird.

01:40:22: Im nächsten Jahr habe ich dann wieder einen Liederprogramm, weil es in jedem Kabarettprogramm sind sieben Lieder.

01:40:26: Wenn das Programm abgespielt ist, spielt man Liedern nie wieder und deswegen mache ich immer Lieder-Programme zwischendurch und das wird heißen Sonne im Herzen Blödsinn im Kopf.

01:40:33: Wunderbar!

01:40:33: Und dann geht's mit dem Karneval irgendwann im Oktober weiter oder im November?

01:40:38: Ja,

01:40:39: November gehts weiter und dann aber den November auch so.

01:40:41: da sind Sie dafür da, dass man sich so ein bisschen in seinen Thema reinfindet.

01:40:44: am ersten Januar geht's rein.

01:40:46: Wann beginnst du eigentlich mit der Vorbereitung für dein Karnevalsprogramm?

01:40:49: Das fangen sich immer wieder viele Leute, wie machen die das?

01:40:51: Ja

01:40:52: es geht leider erst sehr spät.

01:40:53: also im Endeffekt ist es so wenn dann der Elfte-Elfte sich ankündigt da mal so am elften Zehnten ja dann überlegt man sich so was können wir mal machen?

01:41:02: und dann kommen die ersten Ideen.

01:41:04: und in November habe ich muss ich so drei vier haben und dann kommt noch kommt dann halt noch bis zum Januar noch ein bisschen etwas feilen aber Ich pfeile eigentlich die ganze Session durch.

01:41:15: Die letzte Idee zwei Tage vor Rosenmond, da kommt es auch okay.

01:41:18: Dann

01:41:18: wird dann immer wieder aktualisiert?

01:41:20: Du bist immer ständig im Update-Modus

01:41:22: sozusagen.

01:41:23: Ja.

01:41:23: Ich wünsche dir, dass du dein ganzes Leben noch im Updatemodus bleibst.

01:41:26: so källig dich, so lieb ich dich Bernd!

01:41:28: Es war schön das du da warst...

01:41:29: ...ich habe mich sehr gefreut.

01:41:30: Und ich muss

01:41:30: dir ganz ehrlich sagen jetzt kommt ein Titel von dir der heißt Ein Leben lang.

01:41:34: Der hat ja auch sowas Positives.

01:41:35: oder ist sich das falsch?

01:41:36: Das hat was ganz Positivos.

01:41:39: Das Lied über den Tod meiner Eltern Aber trotzdem positiv.

01:41:43: Sehr positiv, weil es geht ja darum sie haben sich ja geschworen Sie geben einander alles ein Leben lang.

01:41:47: Ja und es war eine wunderbare Zeit.

01:41:51: Ich hatte bei meinem vorletzten Programm das Ende mit diesem Blit.

01:41:53: dann hatten wir der ganze Saal geweint.

01:41:55: Ich erzähle meine Geschichte und sie sind alle bei ihrer eigenen.

01:41:59: Und das ist, glaube ich, was ein schönes Lied ausmacht!

01:42:03: Das ist eines meiner Lieblingslieder hier.

01:42:04: Ja, deswegen hören wir das... ...und im Anschluss hören wir sehr ungewöhnlich für das Domradio einen Song von Vicky Leanderos der im Grunde alles zusammenfasst.

01:42:12: Er heißt nämlich «Ich hab die Liebe gesehen», hast du dir auch gewünscht?

01:42:15: Es war meine allererste Single.

01:42:17: Und

01:42:17: das muss man spielen, genau!

01:42:18: Und das kommt... Bernstelter jetzt mit ein Leben lang unter Wicke Leandroß Ich hab die Liebe gesehen.

01:42:23: Das waren zwei Stunden Meine Playlist.

01:42:25: heute zu Gast war Bernd Stelter.

01:42:27: ganz herzliche Dank lieber Bernd.

01:42:28: Ich danke dir Bis

01:42:29: immer herzlich willkommen.

01:42:30: Amikrofon war Berns Knopf

01:42:31: Tschüss.

01:42:31: Dieses Haus war nie so leer So lange ich denken kann.

01:42:36: In diesem Haus wurde ich geboren In diesem House wurde ich

01:42:40: zum Mann.

01:42:41: Jetzt habt ihr beide mich verlassen.

01:42:44: Ich stehe hier und bin alleine Mein geliebtes Elternhaus.

01:42:49: Was davon bleibt sind Steine.

01:42:54: Ich steh' hier in eurem Zimmer.

01:42:56: Das Hochzeitsbild in meiner Hand.

01:42:59: Es hing dort über der Kommode.

01:43:01: Ein weißer Fleck bleibt an der Wand.

01:43:04: Dieses schöne Hochzeitzpaar Das Lächeln unschuldig fast zahlt

01:43:09: An diesen Tag,

01:43:10: der euer schönster war Wie Junge ihr damals wart.

01:43:17: An diesem Tag habt ihr geschworen, euch zu Mann und Frau zu nehmen.

01:43:22: An guten wie an bösen Tagen euch zu lieben und zu ehren.

01:43:27: Ihr sagtet beide ja ich will ohne Zweifel, ohne Bang ist das der Tod euch scheidet und es heißt ein Leben lang Ich seh mich mit dem Windvogeln über Stoppelfelder rennen.

01:43:46: Ja, es war eine schöne Kindheit.

01:43:49: Behütet kann man sie wohl nennen.

01:43:51: Am Wochenende gab's Fleisch Während der Woche Spiegelei.

01:43:57: Die Wirtschaftswunderjahre Gingen ohne Wunder an euch vorbei.

01:44:04: Ich denk wir waren lebe Kinder Ohne Krach ohne Revolte.

01:44:09: Mama ich weiß das war nicht schön Dass ich nicht Pastor werden wollte Da weißt du Clowns und Pasteure sind das ganz verschiedenem Holz.

01:44:19: und an das erste Mal im Fernsehen eine Güte fahrt ihr Stotz.

01:44:27: Und ihr habt euch ja geschworen, euch zu Mann und Frau zunehmen.

01:44:32: An guten wie an bösen Tagen euch zu lieben und zu ehren.

01:44:37: Ihr sagtet beide Ja ich will ohne Zweifel ohne Bank bis dass der Tod euch scheidet.

01:44:45: und es heißt ein Leben lang Mit fünfundsechzig in die Rente, aus der Tretmühle heraus.

01:44:56: Wenn er ein Stündchen länger penntet, kein Chef der Welt macht sich was draus!

01:45:02: Er hatte noch so viele Hobbys den Garten das Aquarium doch wie ein Baum in einer Felte.

01:45:10: So vieler einfach um.

01:45:21: Der Doktor saß an diesem Tisch und unterschrieb seinen Bericht Woran ihre Mutter starb.

01:45:29: Tut mir leid, ich weiß es nicht.

01:45:32: Trotz aller Wissenschaft und Lehre Saß er jetzt ganz ratlos da.

01:45:37: Ach, da gibt's nichts zu erklären.

01:45:41: Ich weiß es ja.

01:45:44: An diesem Tag haben sie geschworen Sich zum Mann und Frau zu nehmen An guten wie an bösen Tagen sich zu lieben Und zu ehren.

01:45:55: Sie sagten beide

01:45:56: Ja, ich

01:45:57: will.

01:45:57: Ohne Zweifel ohne Bang Ist das der Tod, sie schaltet und es heißt ein Leben lang.

01:46:07: Ein Leben lang!

01:50:48: Und natürlich ist davon auch meine Playlist geprägt.

01:50:51: Aber glauben Sie mir,

01:50:53: sie ist vielleicht doch

01:50:54: ganz anders als Sie sich das vorstellen?

01:50:57: Soviel zu Glaubensfragen.

01:50:59: Was ich damit meine, da müssen Sie schon reinhören!

01:51:02: Also Domradio, ich erwarte Ihnen zwölf Uhr, seien Sie punktlich.

01:51:11: Am Samstag von zwölf bis vierzehn Uhr und am Sonntag von sechzehn bis achtzehn uhr im Domradio.

01:51:17: Ich freue mich auf euch.

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